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Nachtnews: US-Opfer bei Raketenangriff im Irak, Erreichen von 35er-Inzidenz fraglich, sagt Forscher

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 16.02.2021
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US-Opfer bei Raketenangriff im Irak; Kauder für Aufnahme von Migranten von Lesbos; Erreichen von 35er-Inzidenz fraglich, sagt Forscher; Klöckner warnt vor Hamsterkäufen; Entspannte Verkehrslage an sächsisch-tschechischer Grenze; Starke Schneefälle verursachen Verkehrschaos in Griechenland
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

US-Opfer bei Raketenangriff im Irak

Nach einem Angriff auf die nordirakische Stadt Erbil mit einem Toten und mehreren Verletzten, darunter auch US-Bürger, hat US-Außenminister Antony Blinken empört und besorgt reagiert. In einer von seiner Behörde verbreiteten Erklärung verurteilte Blinken den Angriff als rücksichtslosen Akt der Gewalt und sprach den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus. Er habe dem Ministerpräsidenten der kurdischen Autonomiegebiete, Masrur Barsani, die Unterstützung der USA bei der Untersuchung des Angriffs und bei allen Bemühungen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, zugesagt.

Kauder für Aufnahme von Migranten von Lesbos

Ex-Unionsfraktionschef Volker Kauder und die SPD-Politikerin Hilde Mattheis machen sich für eine vermehrte Aufnahme von Flüchtlingen von der griechischen Insel Lesbos stark. Die beiden Bundestagsabgeordneten haben der EU zudem große Versäumnisse in der Flüchtlingspolitik vorgeworfen. Die Zustände in den griechischen Flüchtlingseinrichtungen seien mit dem christlichen Menschenbild nicht vereinbar. „Das muss für uns wie eine Ohrfeige sein, wenn Gerichte feststellten, dass man Menschen nicht dorthin zurückschicken kann, weil die Situation unerträglich ist“, sagte Kauder der „Schwäbischen Zeitung“. Wenn Flüchtlingslager etwa wie auf Lesbos das Ergebnis dessen seien, dann habe dieses Europa seine Seele verloren.
Migrantenlager Kara Tepe auf der griechischen Insel Lesbos (Archivbild) - SNA, 1920, 16.02.2021
CDU-Politiker Kauder: Migranten von Lesbos aufnehmen

Erreichen von 35er-Inzidenz fraglich, sagt Forscher

Der System-Immunologe Michael Meyer-Hermann sieht es als möglich an, dass ansteckendere Varianten des Coronavirus die von der Politik angepeilte Inzidenz von 35 Infektionen pro 100.000 Einwohner und Woche torpedieren. Sollte sich das Vorkommen der Mutante B.1.1.7 ungünstiger entwickeln als erwartet, könne es sein, dass die 35 mit dem aktuellen Lockdown gar nicht zu erreichen sei, sagte Meyer-Hermann der Deutschen Presse-Agentur. Das mache deutlich, dass jede Form von Öffnungen zum jetzigen Zeitpunkt ein hohes Risiko mit sich bringe, die gesetzten Ziele nicht erreichen zu können. Meyer-Hermann, Physiker und Mathematiker, ist Leiter der Abteilung System-Immunologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig

Klöckner warnt vor Hamsterkäufen

Vor dem Hintergrund der Grenzschließungen zu Tschechien und Tirol warnt Bundesernährungsministerin Julia Klöckner vor überzogenen Vorratskäufen. Lebensmitteltransporte seien nicht vom Beförderungsverbot erfasst, sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der „Funke Mediengruppe“. Wer trotzdem hortet, handele nicht nur unlogisch, sondern auch unsolidarisch. Klöckner verweist auf Lehren aus dem ersten Lockdown im Frühjahr. Saisonarbeitskräfte, Grenzpendler und Transportpersonal seien nun von den Einreisebeschränkungen ausgenommen. Unterdessen warnte der Industrieverband BDI vor schwerwiegenden Folgen der Grenzschließungen zu Tschechien und Tirol. „Die Gefahr ist groß, dass in den nächsten Tagen überall in Europa Lieferketten abreißen“, sagte Hauptgeschäftsführer Joachim Lang den Zeitungen der „Funke Mediengruppe“.

Entspannte Verkehrslage an sächsisch-tschechischer Grenze

An den sächsisch-tschechischen Grenzübergängen sind die Fahrbahnen heute Morgen frei. Die Verkehrslage an den Grenzkontrollen hat sich laut Angaben der Bundespolizei normalisiert. Es seien keine Staus zu verzeichnen. Man sei gut auf den kommenden Tag vorbereitet, so ein Sprecher der Bundespolizei in Pirna. An der deutsch-tschechischen Grenze der Autobahn 17 von Prag nach Dresden hatte sich am Montagmorgen ein kilometerlanger Stau gebildet. Die Wartezeit betrug mehrere Stunden. Bereits am Sonntag hatten Reisende nach Inkrafttreten der Grenzkontrollen ein bis zwei Stunden für die Weiterreise gebraucht.

Starke Schneefälle verursachen Verkehrschaos in Griechenland

Die Kältefront „Medea“ hat mit starken Schneefällen chaotische Zustände in weiten Teilen Griechenlands verursacht. Sogar auf der Akropolis in Athen lag nach stundenlangen Schneeschauern heute Morgen eine etwa zehn Zentimeter dicke Schneedecke, berichtete das Staatsfernsehen. Starke Schneefälle wurden auch von vielen Inseln gemeldet. Sämtliche Busverbindungen und die Stadtbahn von Athen wurden eingestellt. Die wichtigste Verkehrsader des Landes, die Autobahn Athen-Thessaloniki, musste wegen vereister Fahrbahnen gesperrt werden, teilte die Verkehrspolizei mit. Vielerorts fiel der Strom aus.
Schneehaufen in der Nähe des Roten Platzes  - SNA, 1920, 13.02.2021
Rekordverdächtiger Schneefall in Moskau: Zahlreiche Flugausfälle und Staus – Fotos und Videos
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