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EU-Verbraucherschützer gehen gegen Tiktok vor – Kinder nicht geschützt

TIkTok-Logo - SNA, 1920, 16.02.2021
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Das besonders unter Jugendlichen beliebte Kurzvideo-Netzwerk Tiktok ist ins Visier europäischer Verbraucherschützer geraten. Der europäische Verbraucherverband Beuc reichte am Dienstag bei der EU-Kommission und dem Netzwerk nationaler Verbraucherschutzbehörden eine Beschwerde über das Videoportal ein.
„Tiktok lässt seine Benutzer im Stich, indem ihre Rechte massenhaft verletzt werden“, zitiert die Deutsche Presse-Agentur die Generaldirektorin Monique Goyens. „Kinder lieben Tiktok, aber das Unternehmen versagt darin, sie zu schützen.“
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Laut den Verbraucherschützern werden Kinder und Jugendliche nicht ausreichend vor versteckter Werbung und potenziell schädlichen Inhalten geschützt. Auch sei das Vorgehen bei der Verarbeitung persönlicher Daten irreführend. Mehrere Klauseln der Nutzungsbedingungen seien unfair. Man erwarte, dass die Behörden die Tiktok-Praktiken umfassend untersuchten und dagegen vorgingen, teilte Beuc am Dienstag mit. Zudem würden die nationalen Behörden dazu gedrängt, etwas zu unternehmen.
Den Tiktok-Nutzungsbedingungen zufolge muss man mindestens 13 Jahre alt sein, um die App nutzen zu dürfen, dabei sei auch die Einwilligung eines Erziehungsberechtigten erforderlich. Tatsächlich wird diese Forderung kaum erfüllt.
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