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Nachtnews: Kubicki fürchtet Gewalt wegen Corona-Politik, Grenzkontrollen für Berufspendler gelockert

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 15.02.2021
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Kubicki fürchtet Gewalt wegen Corona-Politik; Grenzkontrollen für Berufspendler gelockert; SPD-Fraktionsvize wirft Seehofer falschen Ton vor; Hotel-Quarantäne für Einreisende aus Hotspots in England; Narren ohne Hygiene-Regeln bei Faschingsfeier; Raumfrachter bringt Sauerstoff und frisches Wasser zur ISS
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

Kubicki fürchtet Gewalt wegen Corona-Politik

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende und Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki fordert eine Ablösung von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Kubicki sagte der „Bild“, Altmaier trage die Verantwortung dafür, dass versprochene Finanzhilfen bei vielen Unternehmern immer noch nicht angekommen seien. Das sei richtig schiefgelaufen. Es wäre gut, wenn man einen anderen Menschen in dieser Verantwortung hätte. Kubicki kritisierte zudem, Unternehmer müssten noch sechs Wochen lang auf die Auszahlung der Überbrückungshilfe III warten. Diese könne frühestens Ende März ausgezahlt werden, wenn sie jetzt beantragt werde. Er fürchte, dass der zunehmende Unmut über die Corona-Maßnahmen in Gewalt umschlagen könnte. Die Teildepression schlage wirklich in Wut um. Die Wut werde irgendwann in Gewalttätigkeit umschlagen, erklärte er.

Grenzkontrollen für Berufspendler gelockert

Wenige Stunden nach Inkrafttreten sind die schärferen Einreiseregelungen an den Grenzen zu Tschechien und Österreich bereits gelockert worden. Berufspendler mit wichtigen Aufgaben in systemrelevanten Branchen dürften nun doch nach Deutschland einreisen, teilte das Bundesinnenministerium mit. Die Autoindustrie fürchtet trotzdem Produktionsausfälle, etwa, weil Zulieferungen nicht rechtzeitig ankommen. Ziel der Grenzkontrollen ist, das Einschleppen von ansteckenderen Varianten des Coronavirus einzudämmen.

SPD-Fraktionsvize wirft Seehofer falschen Ton vor

Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Achim Post, hat die Kritik von Innenminister Horst Seehofer an der EU wegen der Grenzkontrollen nach Österreich und Tschechien als unangebracht zurückgewiesen. Pauschales Europa-Bashing helfe nicht nur nicht weiter, sondern sei auch der falsche Ton in der jetzigen akuten Krisenlage, sagte Post der „Rheinischen Post.“ Er erwarte von Seehofer, dass er schwierige Entscheidungen wie diese offen und transparent gegenüber den europäischen Partnern und der EU kommuniziert, statt auf sachliche Einwände mit polemischen Attacken gegen die EU zu reagieren.
Flugzeug (Symbolbild) - SNA, 1920, 11.02.2021
„Seehofers Afghanen“ kehren nach Deutschland zurück

Hotel-Quarantäne für Einreisende aus Hotspots in England

Großbritannien verschärft die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus für Reisende. Einreisende aus Ländern auf der Roten Liste müssen nach Angaben der britischen Regierung seit Mitternacht für 14 Tage in Hotel-Quarantäne. Die Einhaltung werde überwacht, ein Verstoß könne mit hohen Geldstrafen und Gefängnisstrafen mit bis zu zehn Jahren geahndet werden, erklärt Gesundheitsminister Matt Hancock. Zu den Ländern auf der Roten Liste gehören Südafrika und Brasilien. In beiden Ländern sind Varianten des Virus aufgetreten, die möglicherweise die Wirksamkeit bestehender Impfstoffe verringern könnten. Reisende aus Ländern, die nicht auf der Liste stehen, müssen sich zu Hause für zehn Tage isolieren und zwei negative Covid-19-Tests vorweisen.

Narren ohne Hygiene-Regeln bei Faschingsfeier

In einem Ortsteil der Stadt Marienberg im sächsischen Erzgebirgskreis haben sich mehrere Personen ohne Beachtung von Hygienemaßnahmen zum Ski-Fasching versammelt. Nach Angaben eines Polizeisprechers gab es Hinweise, dass es sich dabei um etwa 100 Personen gehandelt habe. Die Feier am Sonntag sei ohne Mund-/Nasen-Bedeckungen und ohne Einhalten der Abstandsregeln abgehalten worden, teilte die Polizei heute mit. Mit dem Eintreffen der Polizei konnte ein Großteil der Feiernden die Veranstaltung zügig auf ihren Skiern verlassen. Die genaue Personenanzahl könne deshalb nicht bestätigt werden. Die Polizei ermittelt nun wegen Nichteinhaltung der sächsischen Corona-Schutzverordnung.

Raumfrachter bringt Sauerstoff und frisches Wasser zur ISS

Mit Sauerstoff, frischem Wasser und Nahrungsmitteln ist am Morgen ein russischer Frachter vom Typ Progress zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Eine Sojus-Trägerrakete hob mit dem unbemannten Raumschiff samt 2,5 Tonnen Fracht vom Weltraumbahnhof Baikonur ab. Beladen ist es auch mit Treibstoff und Material, um ein Leck abzudichten, aus dem seit August Luft im ISS-Modul Swesda entweicht. Ein neues Mikroskop soll helfen, die undichte Stelle zu finden. Der Riss macht den Kosmonauten seit Monaten zu schaffen. Zeitweilig war es zu einem Druckabfall gekommen.
Mond (Symbolfoto) - SNA, 1920, 03.02.2021
Kosmonaut filmt von ISS aus, wie der Mond „sich auflöst“ – Video
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