Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Myanmars Sicherheitskräfte eröffnen Feuer auf Demonstranten – Medien

© REUTERS / STRINGERDemonstration in Yangon gegen den Militärputsch und für die Freilassung der entmachteten Regierungschefin Aung San Suu Kyi (Yangon, 13.02.2021)
Demonstration in Yangon gegen den Militärputsch und für die Freilassung der entmachteten Regierungschefin Aung San Suu Kyi (Yangon, 13.02.2021) - SNA, 1920, 15.02.2021
Abonnieren
Sicherheitskräfte in Myanmar haben am Montag das Feuer auf Demonstranten in der Stadt Mandalay eröffnet, berichtet „Frontier Myanmar“.
Ein entsprechendes Video wurde auf Twitter gepostet. Auf dem Clip ist zu sehen, wie die Polizei auf Demonstranten schießt, von denen viele hinter Autos Deckung suchen. Die Anzahl der Opfer ist noch nicht bekannt. Nach Angaben eines Studenten wurden mehrere Menschen verletzt, so die Zeitung.
Ähnliche Bilder von der Szene veröffentlichte auch ein Reporter von Channel News Asia.
Tausende demonstrieren in Myanmar gegen den Militärputsch. Die Protestierenden wollen ein Ende der „Militärdiktatur“ und eine Rückgabe der Macht an die demokratische Regierung sowie die Freilassung der ehemaligen Regierungschefin Aung San Suu Kyi.

Putsch in Myanmar

Das myanmarische Militär hatte am 1. Februar, wenige Stunden vor der Eröffnung der ersten Sitzung des neugewählten Parlaments, die Regierung des Landes festgenommen, darunter den Präsidenten Win Myint und die De-Facto-Regierungschefin und Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi.
Zeitgleich erfolgten Festnahmen weiterer hochrangiger Mitglieder der Regierungspartei Nationale Liga für Demokratie (NLD). Nach den allgemeinen Parlamentswahlen, die am 8. November in Myanmar stattgefunden hatten, beschuldigte die Militärführung die NLD und die nationale Wahlkommission, die Wahlergebnisse zugunsten dieser Partei gefälscht zu haben.
Im Tagesverlauf bekannte sich die Militärführung zur Mehrparteiendemokratie und versprach, faire und demokratische Wahlen in Myanmar abzuhalten, „sobald die Aufgaben erledigt sind, die in der Zeit des Ausnahmenzustands anstehen“. Die neuen Machthaber in Myanmar haben einen landesweiten Notstand für die Dauer von einem Jahr ausgerufen.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала