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Proteste gegen Putschisten in Myanmar gehen weiter

© REUTERS / STRINGERDemonstration in Yangon gegen den Militärputsch und für die Freilassung der entmachteten Regierungschefin Aung San Suu Kyi (Yangon, 13.02.2021)
Demonstration in Yangon gegen den Militärputsch und für die Freilassung der entmachteten Regierungschefin Aung San Suu Kyi (Yangon, 13.02.2021) - SNA, 1920, 14.02.2021
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In Myanmar sind auch am Sonntag Tausende Menschen gegen die Militärjunta auf die Straße gegangen, meldet dpa. Vor der US-Botschaft in Rangun versammelten sich wie schon am Samstag zahlreiche Protestierende, um die harte Haltung Washingtons gegen die Putschisten zu unterstützen.
US-Präsident Joe Biden hatte am vergangenen Mittwoch im Weißen Haus Sanktionen gegen die führenden Generäle und mit ihnen verbundene Unternehmen verhängt.
Aufschriften wie „Helft Myanmar“, „Wir wollen keine Diktatur“ und „Respektiert unsere Stimmen“ in englischer Sprache standen auf Transparenten, die Demonstranten in Rangun hochhielten. Das Portal „Eleven Myanmar“ meldete am neunten Protesttag in Folge auch Demonstrationen aus den Städten Mawlamyaing, Muse, Magway, Taunggi und Mandalay.
US-Präsident Joe Biden - SNA, 1920, 11.02.2021
Nach Putsch in Myanmar: US-Präsident Biden kündigt Sanktionen gegen Militärs an
Die Agentur „Myanmar Now“ berichtete von Protesten in der Hauptstadt Naypyidaw. Im Rahmen des zivilen Ungehorsams seien dort vor allem Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes auf die Straße gegangen. Im Netz waren auch Fotos von Polizisten zu sehen, die sich Protesten anschlossen.
Das Militär im früheren Birma hatte in der Nacht zum 1. Februar erneut geputscht und die Regierungschefin Aung San Suu Kyi festgesetzt. Suu Kyi, die im November die Parlamentswahl deutlich für sich entschieden hatte, ist seither in Gewahrsam. Auch zahlreiche andere Politiker der Regierungspartei Nationale Liga für Demokratie (NLD) wurden in Gewahrsam genommen.
Die Junta hat einen einjährigen Ausnahmezustand verhängt und ein neues Kabinett ernannt. Als offiziellen Grund gab die Armee Wahlbetrug bei der Parlamentswahl vom November an.
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