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Nach Piratenüberfall auf türkisches Frachtschiff: Entführte Seeleute wieder in Türkei

Das Containerschiff MV Mozart - SNA, 1920, 14.02.2021
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Knapp drei Wochen nach dem Überfall auf das Containerschiff „Mozart“ im Golf von Guinea sind 15 von Piraten entführte türkische Besatzungsmitglieder wieder in die Türkei zurückgekehrt. Darüber berichtet das türkische Außenministerium am Sonntag.
Ein auf dem Twitter-Account von Außenminister Mevlüt Cavusoglu veröffentlichtes Video zeigt, wie der Minister die am Freitag freigelassenen Seeleute am frühen Sonntagmorgen am Flughafen Istanbul in Empfang nimmt.
Der Überfall hatte sich am 23. Januar etwa 180 Seemeilen vor der Küste Nigerias ereignet. Dabei war ein aserbaidschanisches Besatzungsmitglied getötet worden. Die Piraten hatten das Frachtschiff nach dem Überfall wieder verlassen. Drei Besatzungsmitglieder waren zurückgeblieben und hatten den Frachter in einen Hafen des zentralafrikanischen Staates Gabun gesteuert. Das Schiff fährt unter liberianischer Flagge und war von der nigerianischen Hauptstadt Lagos nach Kapstadt in Südafrika unterwegs.
Türkische Soldaten an der Grenze zum Irak (Archivbild) - SNA, 1920, 14.02.2021
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Die Piraten hatten nach Angaben der Schiffsgesellschaft fünf Tage nach dem Überfall Kontakt aufgenommen. Ob Lösegeld gezahlt wurde, war zunächst unklar.
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