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Guinea meldet erste Ebola-Fälle seit 2016 – drei Tote

© AFP 2020 / CELLOU BINANIEin Mitglied der Organisation „Ärzte ohne Grenzen" (MSF) in einem Krankenhauses in Conakry, wo mit dem Ebola-Virus infizierte Menschen behandelt wurden (Archivbild)
Ein Mitglied der Organisation „Ärzte ohne Grenzen (MSF) in einem Krankenhauses in Conakry, wo mit dem Ebola-Virus infizierte Menschen behandelt wurden (Archivbild) - SNA, 1920, 14.02.2021
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Acht Menschen im Südosten Guineas sind nach Angaben der Gesundheitsbehörde positiv auf das Ebola-Virus getestet worden, drei von ihnen sind gestorben. Dies meldet die Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag. Es geht um das erste mögliche Wiederauftreten der Krankheit dort seit dem weltweit schlimmsten Ausbruch zwischen 2013 und 2016.
Die Patienten litten demnach an Diarrhöe, Erbrechen und Blutungen, nachdem sie an einer Beerdigung in der Unterpräfektur Goueke teilgenommen hatten. Die fünf Patienten, die noch am Leben seien, seien in Behandlungszentren isoliert worden.
Es sei nicht klar, ob die Person, die am 1. Februar beerdigt worden sei, ebenfalls an Ebola gestorben war. Es gehe dabei um eine Krankenschwester vom örtlichen Gesundheitszentrum.
Laut der nationalen Gesundheitsbehörde ANSS werden derzeit zusätzliche Tests durchgeführt, um die jüngste Ebola-Diagnose zu bestätigen. Mediziner würden daran arbeiten, die Kontaktpersonen der Erkrankten zu verfolgen und zu isolieren.
Der kongolesische Professor Jean-Jacques Muyembe Tamfum - SNA, 1920, 03.01.2021
Ebola-Experte warnt vor neuen tödlichen Krankheiten
Guinea werde die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und andere internationale Gesundheitsorganisationen kontaktieren, um Ebola-Impfstoffe zu erwerben, die die Überlebensraten in den letzten Jahren stark verbessert hatten.
„Die WHO erhöht die Bereitschaft und die Reaktionsbemühungen auf dieses potenzielle Wiederauftreten von Ebola in Westafrika, einer Region, die so sehr unter Ebola im Jahr 2014 gelitten hat“, äußerte die WHO-Regionaldirektorin für Afrika, Matshidiso Moeti, via Twitter.
Mehrere Monate nach dem Ende des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo sind in dieser Woche wieder zwei Menschen an dem gefährlichen Virus gestorben. Bei dem jüngsten Ebola-Ausbruch im Osten des Landes sind von 2018 bis 2020 mehr als 2200 Menschen ums Leben gekommen. Er wurde im vergangenen Juni offiziell für beendet erklärt. Im November wurde auch der Ausbruch im Westen des Landes für besiegt erklärt.
Das Virus verursacht schweres Erbrechen und Durchfall und wird durch den Kontakt mit Körperflüssigkeiten verbreitet.
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