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Corona-Ausbreitung: EU-Grenzschließung Anfang 2020 war zu spät – Studie

© REUTERS / RALPH BROCKKontrolle an der Tiroler Grenze
Kontrolle an der Tiroler Grenze  - SNA, 1920, 14.02.2021
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Die Grenzschließungen in Europa vor rund einem Jahr sollen zu spät gekommen sein, um das neuartige Coronavirus nachhaltig aufzuhalten. Dies geht aus einer Studie hervor, die in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „PNAS“ veröffentlicht wurde.
Ein Forscherteam um die Mathematikerin und Biostatistikerin Tanja Stadler von der ETH Zürich hat die Ausbreitung des Erregers anhand sequenzierter Virus-Genome nachvollzogen.
Demnach gab es bereits am 8. März 2020 in Europa etwa genauso viele lokale Ansteckungen mit dem Virus, wie durch Reisende aus dem Ausland eingeschleppt wurden.

Wenn man die Grenzen mit dem Ziel geschlossen hat, das Virus nicht reinzulassen: Dafür war es zu spät“, wird Stadler von der Deutschen Presse-Agentur zitiert.

Bei einem Infektionsgeschehen, wie es am 8. März bereits vorhanden war, sei eine Grenzschließung nur noch verbunden mit einer drastischen Einschränkung der Kontakte im Land sinnvoll. Dann trage die Reduzierung der Kontakte aus dem Ausland etwas dazu bei, die Ausbreitung zu bremsen.
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Die EU schloss die Grenzen erst am 17. März.
Das Fachmagazin „PNAS“ wird von der National Academy of Sciences der Vereinigten Staaten von Amerika herausgegeben.
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