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„Unlogische Regeln“: Schauspieler Tukur kritisiert Corona-Entscheidungen

© AP Photo / Hermann J. KnippertzUlrich Tukur (Archivfoto)
Ulrich Tukur  (Archivfoto) - SNA, 1920, 12.02.2021
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Der deutsche Schauspieler und Musiker Ulrich Tukur hat die Entscheidungen der Politik in der Corona-Krise kritisiert: Unlogische Regeln hätten ohne Not Existenzen ruiniert. Der Lockdown habe für ihn anfangs auch positive Seiten gehabt, sagte der „Tatort“-Star. Aber „irgendwann möchte man mal wieder aktiv sein.“
In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ erzählte Tukur, wie er sich im Lockdown fit hält:
„Ich lebe derzeit in einem alten Haus mit vier Meter hohen Räumen im vierten Stock, und der Fahrstuhl ist seit Monaten defekt.“ Jeden Tag müsse er ein paarmal mit dem Hund rauf und runter.
„Wenn ich oben ankomme, bin ich fix und fertig, das ist mein pandemischer Sport“, so der 63-Jährige.
Anfangs habe der Lockdown für ihn auch noch positive Seiten gehabt, mittlerweile aber fühle sich der Zustand an wie ein „Albtraum aus Watte“. „Irgendwann möchte man mal wieder aktiv sein und sich einklinken ins Leben, aber das wird einem verwehrt durch eine Politik, die viele unlogische Regeln erlässt und dabei ohne Not Existenzen ruiniert“, ergänzte Tukur.
Wöchentliche Kabinettssitzung  - SNA, 1920, 10.02.2021
Bund und Länder beschließen Lockdown-Verlängerung bis 7. März – und Lockerungen für Friseursalons
Bei ihrem Corona-Gipfel in dieser Woche hatten die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 7. März beschlossen. Eine Ausnahme gibt es für Friseure, die bei strikter Einhaltung von Hygieneauflagen bereits am 1. März wieder aufmachen dürfen. Auch Schulen und Kitas können wieder öffnen – dies wurde in das Ermessen der einzelnen Bundesländer gestellt.
Aus der Opposition hagelte es Kritik gegen die die jüngsten Corona-Beschlüsse. Merkel räumte am Donnerstag Fehler bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie ein und verteidigte zugleich die Lockdown-Verlängerung als „geeignet, erforderlich und verhältnismäßig“.
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