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Ökologisch unterwegs: Mehr Elektrofahrzeuge für Basler Polizei und Feuerwehr?

CC BY-SA 4.0 / ProductOfSpain / Wikimedia Commons (enlarged)Tesla der schweizerischen Kantonspolizei (Archivbild)
Tesla der schweizerischen Kantonspolizei (Archivbild) - SNA, 1920, 12.02.2021
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Laut einer Studie kommen etwa zwei Drittel aller CO2-Emmissionen aus dem Pendler- und Geschäftsverkehr. Dagegen wollen das Sicherheits- und Justizdepartement Basels vorgehen. Bereits im Jahr 2019 habe die Basler Polizei Elektrofahrzeuge bezogen. Nun will sie ihre Elektro-Flotte vergrößern. Auch die Feuerwehr soll auf Nachhaltigkeit umsteigen.
Rund zwei Jahre ist es nun her, als sich die Basler Polizeikorps 2019 elektrische Fahrzeuge kauften, um sie in ihre Flotte aufzunehmen. Sieben Elektroautos vom Hersteller Tesla seien seither im Einsatz. Dabei sehe man die Gesamtbilanz als gut an, schreibt das „Schweizer Radio und Fernsehen“ (SRF). Da die Tesla-Fahrzeuge nicht im Dauereinsatz stehen, würde auch das Aufladen schnell funktionieren. In diesem Sinne haben sich die Autos bewährt. Diese positive Rückmeldung könnte Grund für das Aufstocken von Elektrofahrzeugen in der Schweizer Polizeiflotte werden.

Nachhaltigkeits-Studie

Ursprung dieser Idee führt auf eine Studie zurück, die den ökologischen Fußabdruck des Basler Justiz- und Sicherheitsdepartements untersucht habe. Die Studie wurde von denselbigen Departemens auch in Auftrag gegeben. Vor allem im Bereich der Mobilität bestehe ein großer Bedarf, sich zu verberssern. Die Mobilität sei nämlich in Bezug auf den Klimafußabdruck der größte Bereich, wo Verbesserung nötig sei. Dabei spielten der Geschäftsverkehr und das Betreiben der Geschäftsfahrzeuge eine große Rolle, aber auch der Pendelverkehr fließe mit rein: Ein großer Teil der Feuerwehrleuten und Mitarbeitenden der Polizei würden nämlich mit ihrem eigenen Auto zur Arbeit fahren.
Die Studie sieht somit nicht nur eine Änderung der Geschäftsfahrzeuge vor, sonder ermutigt auch einen Wechsel im Privatverkehr. Mitarbeitende sollen motiviert werden, auf die Anfahrt mit Öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrrad umzusteigen. Doch auch an der Polizeiflotte soll gearbeitet werden. Das SRF zitiert hierbei den Wortlaut der Studie: „Die eingeschlagene Strategie der Elektrifizierung des eigenen Fuhrparks ist entsprechend voranzutreiben.“
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Feuerwehr steigt auf Elektrofahrzeuge um?

Auch die Feuerwehr soll ihre Gefährte auf Elektrofahrzeuge umrüsten. Dies stelle sich jedoch eine größere Herausforderung dar als bei den Polizeiautos. Zwar hätten umgerüstete Feuerwehrfahrzeuge mit Elektro-Antrieb den Vorteil, kleiner und wendiger zu sein. Gerade für Stadtfahrten stelle dies eine Erleichterung dar. Auch wird momentan eine Beschaffung für insgesamt elektrisch betriebene Feuerwehrautos in der Schweiz geprüft. Der Lieferant sei eine österreichische Spezialfirma.
Es gibt aber auch gewisse Unsicherheiten seitens der Feuerwehrleute. „Wir wollen das Fahrzeug aber nur dann beschaffen, wenn die Belegschaft weitgehend dahintersteht“, zitiert das SRF Daniel Strohmeier, Kommandant der Basler Berufsfeuerwehr. So gebe es bei den neuen Feuerwehrautos eine andere Haptik, was zu Irritationen führen könnte.
Der Studienautor Andy Spörri gibt ebenfalls zu bedenken, dass die Anschaffung eine längerfristige Investition sein müsste. „Spezialfahrzeuge haben eine längere Lebensdauer und können entsprechend nicht vom einem Tag auf den anderen ersetzt werden. Bei Personenwagen kann ein solcher Ersatz schneller geschehen“, so Spörri zum SRF.

Elektrobusse in Berlin stehen still

Auch andersweitige Nachteile könnten auf die Elektrofahrzeuge der Basler Polizei und Feuerwehr zukommen. Aktuell kämpfen die Elektrofahrzeuge der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gegen die Kälte an. Am Mittwochmorgen kamen 23 Elektrobusse zum Stillstand und fielen aus, berichtete die „Berliner Morgenpost“. Die Batterieladung habe für die Strecken der Busse nicht gereicht. Die BVG befinde sich im Gespräch mit dem Hersteller über die Kälteempfindlichkeit der Fahrzeug
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