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Bis zu acht Jahre Haft: Organisatorin der Abtreibungsproteste in Polen muss vor Gericht

Gericht (Symbolbild) - SNA, 1920, 12.02.2021
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Eine der Organisatorinnen der Abtreibungsproteste in Polen, Marta Lempart, muss nach Medienberichten vor Gericht erscheinen.
Sie werde wegen Organisation der Proteste in der Pandemie, Beleidigung eines Polizeibeamten sowie Zustimmung zu Vandalismus in Kirchen und zur Behinderung von Gottesdiensten angeklagt. Laut der Sprecherin der Warschauer Staatsanwaltschaft droht ihr eine Freiheitsstrafe von acht Jahren. Lempart habe die Anklagen als Verschärfung des politischen Drucks auf ihre Bewegung bezeichnet, so der Deutschlandfunk.
Proteste gegen das verschärfte Abtreibungsrecht in Polen - SNA, 1920, 30.01.2021
Proteste in Polen gegen Abtreibungsverbot gehen weiter – Videos
Seit Januar finden in Polen Proteste wegen der Verschärfung des Abtreibungsgesetzes statt. Die Organisatoren fordern den Rücktritt der Regierung und von Jaroslaw Kaczynski, dem Vorsitzenden der regierenden Partei für Recht und Gerechtigkeit in Polen.
2020 beschränkte das polnische Verfassungsgericht die zulässigen Gründe für eine Frau, eine Abtreibung durchführen zu lassen. Abtreibungen sind in Polen nur dann legal, wenn die Schwangerschaft das Leben oder die Gesundheit der Frau gefährdet oder wenn sie auf Vergewaltigung oder Inzest zurückzuführen ist. Ein entwicklungsbedingter fetaler Defekt darf nicht mehr als rechtliche Begründung für den Schwangerschaftsabbruch herangezogen werden. Das Urteil, das am 27. Januar in Kraft trat, wird von vielen in der Nation abgelehnt, unter anderem von Frauenrechtsaktivisten.
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