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Lindner rechnet nach Corona-Gipfel mit Klagen, Deutschland bereitet sich auf Grenzkontrollen vor

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 12.02.2021
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Lindner rechnet nach Bund-Länder-Einigung mit Klagen; 200 Millionen zusätzliche Corona-Impfdosen für die USA; Deutschland bereitet sich auf neue Grenzkontrollen vor; Brasilianische Corona-Variante laut Regierung dreimal ansteckender; Verstöße gegen Impfreihenfolge in Deutschland; Neuer Lockdown in Melbourne
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

Lindner rechnet nach Bund-Länder-Einigung mit Klagen

FDP-Chef Christian Lindner rechnet nach der Bund-Länder-Einigung von Mittwoch mit Klagen, die seiner Ansicht nach auch aussichtsreich sein könnten. Das sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Denn Friseure dürften mit Hygienekonzepten öffnen. Warum werde das nicht in gleicher Weise für die Kosmetikerin, das Fitnessstudio, den Handel oder die Gastronomie ermöglicht, so Lindner. Außerdem gebe es Landstriche, in denen man deutlich unter der 35er-Inzidenz sei. Warum würden auch da die Maßnahmen pauschal verlängert, so Lindner. Das alles werfe viele Fragen auf, die mit Sicherheit bei Gericht landen werden.

200 Millionen zusätzliche Corona-Impfdosen für die USA

Die US-Regierung hat mit den Impfstoffherstellern Moderna und Pfizer einen Vertrag über jeweils 100 Millionen zusätzliche Corona-Impfdosen unterschrieben. Damit habe sich die Regierung nun insgesamt 600 Millionen Dosen gesichert, die bis Ende Juli geliefert würden, sagte Präsident Joe Biden. Bis Ende Juli könnten daher alle Erwachsenen geimpft werden, sagte er. Die USA haben rund 330 Millionen Einwohner. Pro Kopf sind zwei Impfdosen nötig. Biden hatte den Kauf der 200 Millionen zusätzlichen Dosen bereits Ende Januar angekündigt, etwa eine Woche nach dem Beginn seiner Amtszeit.

Deutschland bereitet sich auf neue Grenzkontrollen vor

Nach der Ausbreitung des mutierten Coronavirus in Tschechien und Teilen Österreichs hat die Bundesregierung neue Einreisebeschränkungen und Grenzkontrollen beschlossen. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums wurden Tschechien und Tirol als sogenannte Virusmutationsgebiete eingestuft. Bundesinnenminister Horst Seehofer habe entschieden, ab Sonntag neben den seit der Flüchtlingskrise bestehenden Binnengrenzkontrollen zu Österreich auch an den Grenzen zu Tschechien vorübergehende Grenzkontrollen einzuführen, teilte ein Sprecher mit.
Grenze zwischen Deutschland und Österreich - SNA, 1920, 11.02.2021
Schutz vor Corona-Mutationen: Söder erwägt Grenzschließungen zu Österreich und Tschechien

Brasilianische Corona-Variante laut Regierung dreimal ansteckender

Die im Amazonas-Gebiet nachgewiesene Coronavirus-Variante ist laut brasilianischen Regierungsangaben dreimal ansteckender als das ursprüngliche Virus. Dies sagte Gesundheitsminister Eduardo Pazuello im Senat in Brasília. Die Impfstoffe würden bei dieser Variante aber auch wirksam sein.

Verstöße gegen Impfreihenfolge in Deutschland

In mindestens neun Bundesländern sind bereits Menschen gegen Corona geimpft worden, die noch gar nicht an der Reihe waren. Das ergab eine Recherche der DPA. Dabei kamen Kommunalpolitiker, Geistliche sowie Feuerwehrleute und Polizisten zum Zuge, obwohl sie nicht zur ersten Prioritätsgruppe gehören. In Niedersachsen ließen sich etwa der Landrat von Peine und sein Vize impfen und in Nordrhein-Westfalen bekamen unter anderem der Bürgermeister von Hennef, sein Vorgänger und der Bürgermeister von Wachtberg eine Impfung.

Neuer Lockdown in Melbourne

Wegen des Corona-Ausbruchs in einem Flughafen-Hotel gilt in der australischen Metropole Melbourne wieder ein fünftägiger Lockdown. Wie der Premierminister des Bundesstaates Victoria, Daniel Andrews, heute erklärte, tritt dieser um Mitternacht (Ortszeit) im gesamten Bundesstaat in Kraft. Schulen und Geschäfte bleiben in dieser Zeit geschlossen, Restaurants dürfen nur Speisen zum Abholen anbieten. Zudem dürfen die Menschen ihre Häuser und Wohnungen nur für wichtige Dinge verlassen, außerhalb der eigenen vier Wände herrscht eine Maskenpflicht. Die Australian Open der Tennisprofis dürfen dagegen fortgesetzt werden. Die Regierung stufte Profisportler in die Gruppe der notwendigen Berufe ein. Allerdings sind ab Samstag auf der Anlage im Melbourne Park zunächst für die kommenden fünf Tage keine Zuschauer mehr erlaubt.
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