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Gazprom: Deutschland erhöht Einkauf von russischem Gas um knapp 50 Prozent

© SNA / Konstantin MichaltschewskiGas im Haushalt
Gas im Haushalt  - SNA, 1920, 12.02.2021
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Wegen des kalten Wetters soll Deutschland Anfang Februar den Erwerb von russischem Gas um 47,8 Prozent im Vergleich zu vergangenem Jahr erhöht haben. Dies geht aus dem offiziellen Telegrammkanal des russischen Energiekonzerns Gazprom hervor.
Wie Gazprom unter Berufung auf Gas Infrastructure Europe* mitteilte, sind die unterirdischen Speicheranlagen in Deutschland bis zu 37 Prozent gefüllt.
Deutschland ist der größte ausländische Kunde des russischen Energieriesen.
Zuvor hatte Gazprom seine Prognose für den durchschnittlichen Gaspreis für 2021 neu festgelegt. Bei einem Rekordumsatz im Januar wurde das Niveau von 170 US-Dollar pro tausend Kubikmeter auf 200 US-Dollar angehoben.
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Gleichzeitig erwartet das Unternehmen, dass die Lieferungen in den kommenden Monaten – auch nach der anhaltenden Kälte – immer noch überdurchschnittlich hoch sein werden. Europa muss unterirdische Speicheranlagen füllen, da daraus genommene Rohstoffe derzeit aktiv verbraucht würden.
Im vergangenen Jahr gingen die Lieferungen aus Russland über Pipelines aufgrund des Zuflusses von Flüssigerdgas (LNG) auf den europäischen Markt und des ungewöhnlich warmen Wetters um zehn Prozent auf 179,3 Milliarden Kubikmeter zurück.
In diesem Winter haben sich das kalte Wetter sowie der Preisanstieg auf den asiatischen Märkten, weshalb alle freien LNG-Mengen dorthin geschickt wurden, für Gazprom günstig ausgewirkt.
*Der europäische Verband der Infrastrukturbetreiber für erneuerbare und kohlenstoffarme Gase.
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