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Virus-Mutanten in Tirol: 1200 Polizisten und Soldaten zur Ausreisekontrolle eingesetzt

© SNA / Alexej Witwizkij / Zur BilddatenbankPolizei in Österreich (Archiv)
Polizei in Österreich (Archiv) - SNA, 1920, 11.02.2021
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Angesichts der Ausbreitung der südafrikanischen Coronavirus-Mutation werden im österreichischen Bundesland Tirol rund 1200 Polizisten und Soldaten eingesetzt, um die Ausreise zu kontrollieren. Unterdessen erwägt das benachbarte Bayern eine Grenzschließung mit Österreich.
Zurzeit werde noch an der Infrastruktur für die Kontrollstellen gearbeitet, teilte ein Sprecher der Landespolizeidirektion Tirol am Donnerstag dpa mit.
Während in ganz Österreich der Lockdown am Montag wieder gelockert wurde, wurden die Corona-Maßnahmen in Tirol verschärft. Für die Ausreise aus dem österreichischen Bundesland ist von Freitag an für zunächst zehn Tage ein negativer Corona-Test nötig, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Das soll helfen, die Verbreitung der in Tirol vermehrt aufgetretenen Südafrika-Variante des Coronavirus einzudämmen.
Grenze zwischen Deutschland und Österreich - SNA, 1920, 11.02.2021
Schutz vor Corona-Mutationen: Söder erwägt Grenzschließungen zu Österreich und Tschechien
Kinder sowie der Güterverkehr und die Durchreise ohne Zwischenstopp sind von dieser Vorschrift nach bisherigen Angaben ausgenommen. In Tirol gibt es nach jüngsten Auswertungen derzeit 139 aktive Fällen der Mutation, die als höher ansteckend gilt. Das österreichische Bundesland intensiviert unterdessen die Suche nach Infektionsfällen. Die Zahl der aktiv positiven Fälle von Corona-Infizierten geht in Tirol zurück: Am Donnerstag wurden 1050 Fälle gemeldet, 38 weniger als am Vortag.
Unterdessen erwägt das benachbarte Bayern eine Schließung der Grenzen zu Österreich und zu Tschechien, um sich gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu schützen.
„Sollte Tschechien (…) nicht in der Lage sein, seine Notmaßnahmen zu verlängern, dann muss auch klar sein, dass Tschechien ein Mutationsgebiet ist und dann muss auch die Grenzschließung ein Thema sein“, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch. Das gelte auch für Österreich: „Wir sind bei Österreich sehr verunsichert.“
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