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Terroranschläge bei Protestaktionen in Russland geplant – Polizei

© SNA / Pawel BednjakowPolizeibeamte in Moskau vor Teilnehmern einer nicht genehmigten Kundgebung von Anhängern von Alexei Nawalny
Polizeibeamte in Moskau vor Teilnehmern einer nicht genehmigten  Kundgebung von Anhängern von Alexei Nawalny - SNA, 1920, 11.02.2021
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Mitglieder der Terrororganisation Haiʾat Tahrir asch-Scham (HTS) planen Anschläge bei Protestaktionen in mehreren russischen Städten. Dies teilte eine Polizeiquelle gegenüber SNA mit.
„Zu diesem Zweck bereiten die Anführer der Terrorgruppen Dschaisch al-Muhadschirin wal-Ansar, Dschama'at al-Tawhid wal-Dschihad, Adschnad al-Kawkas und weiterer zu HTS gehörender Gruppierungen die erfahrensten Kämpfer vor, die russischer Herkunft sind oder in Russlands Nachbarländern angeworben wurden“, so die Quelle.
Seit der Rückkehr des Kremlkritikers Alexej Nawalny aus Deutschland nach Moskau haben in Russland behördlich nicht genehmigte Protestaktionen stattgefunden. Die Teilnehmer forderten die Freilassung Nawalnys. Bei dem Aktionen kam es zu zahlreichen Festnahmen.
Julija Nawalnaja, die Ehefrau des Kremlkritikers Alexej Nawalny - SNA, 1920, 10.02.2021
Ehefrau von Nawalny in Deutschland gelandet – Spiegel
Am zweiten Februar hatte das Simonowski Gericht in Moskau Nawalny zu 3,5 Jahren Haft verurteilt. Damit wurde die Bewährungsstrafe aus dem Verfahren von 2014, bei dem es um Unterschlagung von insgesamt rund 500.000 Euro ging, in eine Haftstrafe umgewandelt. Da die Zeit, die Nawalny in Hausarrest verbracht hatte, berücksichtigt wird, wird Nawalny – falls seine Verteidigung mit einer Berufung scheitert – ungefähr 2,5 Jahre im Gefängnis absitzen müssen.
Für die Zeit seiner medizinischen Behandlung in Deutschland hob die russische Strafvollzugsbehörde die Meldepflicht, die Nawalny bei seiner Verurteilung wegen Veruntreuung von etwa einer halben Million Euro im Jahr 2014 zur Bewährungsauflage gemacht worden war, auf. Im Oktober 2020 wurde bekannt, dass der Patient am 23. September aus der Klinik entlassen worden war. Nawalny gab laut der Behörde keine objektiven Gründe für sein Fernbleiben an. Ende Dezember schrieb die Inspektion den russischen Blogger daher zur Fahndung aus. Deutschland und die EU forderten bereits mehrmals die Freilassung von Nawalny.
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