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Nachtnews: SPD-Chef hält Absenken des Inzidenzwert für unumgänglich, Reisewarnung für China

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 11.02.2021
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Biden macht Druck bei Handel und Menschenrechten in China; Altmaier will Engpässe bei Impfstoff-Lieferketten beseitigen; SPD-Chef hält Absenken des Inzidenzwert für unumgänglich; Reisewarnung für China; Wirtschaft vermisst Planungssicherheit für Öffnungen; Japans Olympia-Organisationschef tritt wegen Skandal zurück
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

Biden macht Druck bei Handel und Menschenrechten in China

In seinem ersten Telefonat mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hat der neue US-Präsident Joe Biden einen unverändert harten Kurs der USA gegenüber China zu erkennen gegeben. Im Gegenzug warnte ihn Chinas Präsident vor einer „Konfrontation“, die definitiv katastrophal für beide Länder und die Welt sei, berichtete die Staatsagentur Xinhua heute. In dem Gespräch gut drei Wochen nach seiner Amtsübernahme unterstrich Biden seine grundlegenden Sorgen über Pekings zwangsweise und unfaire wirtschaftliche Praktiken, die Repression in Hongkong, Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang und zunehmend herausfordernde Aktionen in der Region, einschließlich gegenüber Taiwan, wie das Weiße Haus anschließend mitteilte.
Der chinesische Staatschef Xi Jinping (Archivfoto) - SNA, 1920, 11.02.2021
„Katastrophe für die ganze Welt“: Xi Jinping warnt vor Konfrontation zwischen China und den USA

Altmaier will Engpässe bei Impfstoff-Lieferketten beseitigen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bietet führenden Impfstoffherstellern seine Unterstützung an, um Engpässe bei den Impfstoff-Lieferketten zu beseitigen. Es gelte jetzt, etwaige Schwachstellen und Engpässe bei den Lieferketten zur Impfstoffherstellung und Impfstoffproduktion frühzeitig zu erkennen, um Problemen vorzubeugen, und gemeinsam an Lösungsoptionen zu arbeiten, formulierte Altmaier in einem Schreiben an die Vorstandsvorsitzenden von neun Impfstoffherstellern, aus dem die Zeitungen der „Funke Mediengruppe" zitieren. Altmaier bittet die Hersteller, „den Status der Versorgung" mit dem Impfstoff zu beschreiben und auf sich abzeichnende Engpässe" hinzuweisen.

SPD-Chef hält Absenken des Inzidenzwert für unumgänglich

Als unumgänglich hat SPD-Chef Norbert Walter-Borjans den Beschluss von Bund und Ländern verteidigt, Lockerungen der Corona-Auflagen erst bei einem Rückgang der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz auf 35 ins Auge zu fassen. Dabei werde die neue Herausforderung berücksichtigt, die sich durch veränderte, wesentlich infektiösere Varianten des Coronavirus ergebe, sagte Walter-Borjans der „Rheinischen Post“. Wenn man den Fuß zu früh von der Bremse nehme, drohe die Gefahr, dass die Schussfahrt in die Überlastung des Gesundheitswesens mit vielen vermeidbaren Todesopfern unvermittelt weitergehe.

Reisewarnung für China

Mit dem Hinweis auf mögliche drastische Maßnahmen Chinas im Kampf gegen das Coronavirus hat die Bundesregierung ihre Reisehinweise für die Volksrepublik verschärft. Personen mit auskurierter Covid-19-Erkrankung werden, trotz negativer PCR- und IgM-Antikörpertests und grünem QR-Code, bei Einreise in sofortige mehrwöchige Krankenhausquarantäne überführt und weitreichenden Untersuchungen unterzogen, war seit der Nacht auf der Webseite des Auswärtigen Amtes zu lesen.

Wirtschaft vermisst Planungssicherheit für Öffnungen

Die deutsche Wirtschaft bemängelt nach den Beschlüssen der Bund-Länder-Konferenz zur Verlängerung des Lockdowns fehlende Planungssicherheit für das Hochfahren der Betriebe. „Für einen erfolgreichen Neustart brauchen wir im Großhandel einen verlässlichen Vorlauf, um unsere Partner aus Gastronomie und Hotellerie, aber auch Großküchen und Kantinen rechtzeitig und umfänglich ausrüsten und beliefern zu können“, sagt Anton Börner, Präsident des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen, den Zeitungen der „Funke Mediengruppe“. Die Öffnungspläne von Bund und Ländern seien trotz der Verständigung auf einen ersten Schwellenwert zu vage, hier sei dringend eine weitere Konkretisierung nötig.

Japans Olympia-Organisationschef tritt wegen Skandal zurück

Der wegen sexistischer Kommentare massiv in die Kritik geratene japanische Olympia-Organisationschef Yoshiro Mori wird einem Medienbericht zufolge zurücktreten. Das meldeten die japanische Nachrichtenagentur Kyodo und andere Medien heute unter Berufung auf informierte Kreise. Der 83 Jahre alte Ex-Regierungschef Mori hatte bei einer Online-Vorstandssitzung des Olympischen Komitee der Sommerspiele zur geplanten Verdoppelung der Frauenquote in Führungsgremien der Sportverbände auf 40 Prozent erklärt, Frauen redeten viel, weshalb Vorstandssitzungen Zeit in Anspruch nähmen. Mori hatte sich entschuldigt, doch riss der Sturm der Entrüstung nicht ab.
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