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Nach sexistischen Aussagen: Japans Olympia-Chef Mori wird offenbar zurücktreten – Medien

© AP Photo / Koji SasaharaOlympische Spiele in Tokio
Olympische Spiele in Tokio - SNA, 1920, 11.02.2021
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Der Präsident des Vorbereitungskomitees für die Olympischen Spiele in Tokio in diesem Sommer, Yoshiro Mori, wird offenbar von seinem Amt zurücktreten. Dies berichten japanische Medien unter Berufung auf mit der Situation vertraute Quellen.
Am Freitag soll demnach eine Sitzung des Komitees stattfinden, bei der die Entscheidung über den Rücktritt getroffen werden könnte.
Laut dem japanischen Sender „Nippon TV“ erklärte Mori am Donnerstag, er wolle nicht, dass sich die Sache noch länger hinziehe. Er wolle, dass es gute Spiele würden, daher müssten die Vorbereitungen vorangetrieben werden.
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Mori stand im Epizentrum eines Skandals wegen seiner Aussagen, wonach Vorstandssitzungen mit Frauen sich in die Länge zögen, weil die miteinander konkurrierenden Frauen alle sprechen wollten. „Wenn eine von ihnen ihre Hand hebt, denken sie wahrscheinlich, dass sie auch etwas sagen müssen. Und dann sagen alle etwas“, wird Mori von Medien zitiert.
Später entschuldigte er sich für seine Worte. Vom Rücktritt war es dabei keine Rede.
Top-Sponsor des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Toyota, kritisierte Mori heftig. Etwa 500 Freiwillige und Teilnehmer am Olympischen Fackellauf verzichteten Medienberichten zufolge auf ihre Tätigkeit.
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Die Olympischen Spiele und Paralympics sollen im Sommer 2021 in Japans Hauptstadt Tokio ausgetragen werden. Wegen der Corona-Pandemie wurden sie vom vergangenen Jahr verschoben.
Etwa 11.000 Sportler aus aller Welt sollen teilnehmen. Darüber hinaus sind Funktionäre, Helfer und Medienvertreter ein Teil des Sportevents. Bislang ist unklar, ob auch Zuschauer zugelassen werden.
Laut einer Umfrage der Nachrichtenagentur Kyodo plädieren etwa 80 Prozent der Befragten für die weitere Verschiebung oder die Absage der Spiele.
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