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Nach Katastrophenfall in Jena: Fernwärme-Versorgung wieder aufgenommen

CC BY 2.0 / Steven-L-Johnson / Radiator catEine Katze neben einem Heizkörper
Eine Katze neben einem Heizkörper  - SNA, 1920, 11.02.2021
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Die Havarie, die 6500 Haushalte in Jena Nord von der Fernwärme abgeschnitten hat, ist inzwischen behoben worden. Dies berichtete die Deutsche Presse-Agentur unter Verweis auf einen Sprecher der Stadtwerke am Donnerstagmorgen.
Demnach wurde die Reparatur der Leitung vom Kraftwerk Winzerla bereits nach Mitternacht erfolgreich abgeschlossen. Daraufhin seien Belastungstests durchgeführt worden. Da diese sich ebenfalls als erfolgreich erwiesen hätten, sei der Betrieb um 3.00 Uhr früh schrittweise wieder hochgefahren worden.
Nachdem die Temperatur stufenweise erhöht worden sei, habe sie in der Fernwärmeleitung um 5.00 Uhr wieder bei etwa 118 Grad gelegen.
„Ursache für die Havarie war ein Riss in der Schweißnaht“, so der Sprecher.
Die Heizung werde inzwischen wieder warm und auch das Warmwasser funktioniere wieder, berichtete die „Ostthüringer Zeitung“ unter Verweis auf Berichte der Bewohner.
Bei der Suche nach der Ursache der Havarie sei eine Straße aufgerissen worden. Anwohner seien in der Zwischenzeit aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten, um das Auskühlen ihrer Wohnungen hinauszuzögern. Einige Bürger seien an Notunterkünfte vermittelt worden.

Fernwärme-Ausfall

Am Mittwochmorgen war aus einem unterirdischen Fernwärmebauwerk eine heiße Dampfwolke ausgetreten. Oberbürgermeister Thomas Nitzsche (FDP) rief den Katastrophenfall aus. Die Fernwärmeversorgung sei in Teilen von Jena-Nord unterbrochen, teilte die Stadt mit. Etwa 6500 Haushalte seien betroffen.
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Angesichts der Havarie lockerte die Stadt Jena die coronabedingten Einschränkungen: Angehörige eines Haushaltes dürften sämtliche Angehörige eines von der Kälte bedrohten Haushaltes aufnehmen, hieß es. Die üblichen Hygieneregeln sollten weiterhin eingehalten werden.
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