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Berlinale 2021: Mehrere deutsche Filme im Rennen – darunter Regiedebüt von Daniel Brühl

© SNA / Ekaterina Chesnokova  / Zur BilddatenbankDer Goldene Bär – Hauptpreis der Berliner Filmfestspiele, wird für den besten Langfilm vergeben.
Der Goldene Bär – Hauptpreis der Berliner Filmfestspiele, wird für den besten Langfilm vergeben.  - SNA, 1920, 11.02.2021
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Eine Literaturverfilmung von Dominik Graf und das Regiedebüt von Schauspieler Daniel Brühl gehen ins Rennen um den Goldenen Bären der Berlinale. Insgesamt 15 Titel laufen im diesjährigen Wettbewerb, wie der künstlerische Leiter Carlo Chatrian am Donnerstag in einem Video bekannt gab.
Regisseur Graf hat Erich Kästners Roman „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“ aus dem Jahr 1931 verfilmt, mit Tom Schilling in der Hauptrolle. Brühl lässt in „Nebenan“ zwei unterschiedliche Figuren in einer Berliner Kneipe aufeinander treffen.
Das deutsche Kino ist diesmal mehrfach vertreten. Im Wettbewerb läuft auch „Ich bin dein Mensch“ von Regisseurin Maria Schrader („Unorthodox“) – eine Geschichte über die Begegnung mit einem humanoiden Roboter, als Schauspielerinnen sind Maren Eggert und Sandra Hüller („Toni Erdmann“) dabei. Oder auch die Dokumentation „Herr Bachmann und seine Klasse“ von Maria Speth.
Auch internationale Namen sind dabei. Die französische Filmemacherin Céline Sciamma („Porträt einer jungen Frau in Flammen“) geht mit ihrem neuen Projekt „Petite Maman“ ins Rennen. Im Wettbewerb konkurrieren zum Beispiel auch Filme des Südkoreaners Hong Sangsoo, des Franzosen Xavier Beauvois, des Rumänen Radu Jude und des Japaners Ryusuke Hamaguchi.
Die Filmfestspiele in Berlin mussten wegen der Pandemie umplanen. Das Festival startet nicht wie geplant jetzt im Februar, sondern wird auf zwei Termine geteilt. Im März ist ein Online-Branchentreff geplant, dann soll eine Jury auch die Preisträger bekannt geben. Im Juni soll es ein öffentliches Festival mit Publikum geben.
Oscar-Preis (Symbolbfoto) - SNA, 1920, 10.02.2021
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