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YouGov-Studie: Die meisten Eltern wollen, dass ihr Kind Arzt wird

© REUTERS / POOLArzt im Berliner Impfzentrum auf dem ehemaligen Flughafengelände Tegel
Arzt im Berliner Impfzentrum auf dem ehemaligen Flughafengelände Tegel - SNA, 1920, 10.02.2021
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Was wird aus meinem Kind einmal werden? Eine neue internationale YouGov-Studie in 16 Märkten zeigt die am meisten und am wenigsten angesehenen Berufe weltweit. In Deutschland liegen akademische Berufe vorn.
84 Prozent der Deutschen geben an, damit einverstanden zu sein, wenn eines ihrer Kinder den Beruf des Arztes ausüben würde. Damit ist der Arzt-Beruf im internationalen Vergleich in Deutschland am häufigsten respektiert. Unter Australiern und Briten sagen 80 Prozent, dass sie mit dieser Berufswahl einverstanden wären. Chinesen sagen dies am seltensten (67 Prozent).

Akademiker vorn, Callcenter und Influencer ganz hinten

Architekt (82 Prozent) und Wissenschaftler (81 Prozent) rangieren unter Deutschen auf den Plätzen 2 und 3. Der Architekt findet am zweithäufigsten unter Briten und Polen Zustimmung (jeweils 78 Prozent), der Wissenschaftler hat im Vereinigten Königreich und in Italien noch mehr Ansehen als in Deutschland (jeweils 82 Prozent).
Am wenigsten Zustimmung unter Deutschen erzielt der Beruf des Social-Media-Influencers (z.B. Instagram-Star): 28 Prozent der deutschen Befragten machen die Angabe, dass sie damit einverstanden wären, wenn eines ihrer Kinder diesen Beruf wählte. 30 Prozent sagen dies über den Callcenter-Mitarbeiter.
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8 von 24 untersuchten Berufen in Deutschland besonders hoch angesehen

Unter den 24 in der Umfrage untersuchten Berufen sind allein acht Berufe in keinem Land so hoch angesehen wie in Deutschland: Neben dem Beruf des Arztes (84 Prozent) erzielt auch der Architekt (82 Prozent), der Anwalt (79 Prozent), der Grafiker (74 Prozent), der Feuerwehrmann (66 Prozent), die Altenpflegekraft (61 Prozent), der Mitarbeiter im Einzelhandel (59 Prozent) sowie der Rezeptionist (56 Prozent) im internationalen Vergleich Spitzenpositionen in Deutschland.

Geschlechterspezifische Unterschiede

Rezeptionisten, Grafiker, Anwälte, Architekten und Social-Media-Manager werden in der weltweiten Studie tendenziell von Frauen positiver wahrgenommen. Im Gegensatz dazu haben Bergleute und LKW-Fahrer tendenziell höhere Werte unter Männern. Allerdings gibt es hierbei je nach Land bemerkenswerte Unterschiede: In Mexiko und Indonesien beispielsweise werden Bauarbeiter, Feuerwehrleute und LKW-Fahrer viel häufiger als in den anderen untersuchten Ländern und Regionen von Männern positiv wahrgenommen. In Italien und Schweden wird wiederum fast jeder Beruf von Frauen positiver angesehen als von Männern.
Für die Studie von YouGov wurden mehr als 21.000 Menschen in 16 Ländern und Regionen vom 13. November bis 1. Dezember 2020 mittels standardisierter Online-Interviews befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die jeweiligen Bevölkerungen ab 18 Jahren.
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