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Türkei weist US-Forderungen nach Verzicht auf S-400 zurück

© SNA / Ilja Pitalew / Zur BilddatenbankRaketenabwehrsystem des Typs S-400 (Symbolbild/Archiv)
Raketenabwehrsystem des Typs S-400 (Symbolbild/Archiv) - SNA, 1920, 10.02.2021
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Ankara beabsichtigt nicht, den Forderungen Washingtons nachzukommen und auf die von Russland erworbenen S-400-Luftverteidigungssysteme zu verzichten.
„Bisher gibt es keine Einigung mit den Vereinigten Staaten über die S-400. Als Voraussetzung fordern sie, den Einsatz der Komplexe abzubrechen. Aber die Türkei wird eine solche Bedingung nicht akzeptieren. Es handelt sich weder um einen Verzicht auf die S-400 noch um einen Handel um sie herum – auch berücksichtigend, dass wir vom Programm für die Herstellung der neuesten F-35-Jäger ausgeschlossen sind“, sagte Ismail Safi, Mitglied des Rates für Sicherheit und Außenpolitik der türkischen Präsidialverwaltung, gegenüber SNA.
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Ihm zufolge will die Türkei eigene Luftverteidigungssysteme herstellen. „Für uns ist dies eine Frage der nationalen Sicherheit. Da wir in der Nato sind, ist es natürlich zu erwarten, dass wir von unseren Verbündeten das bekommen, was wir brauchen. Aber sie haben den Test für Aufrichtigkeit nicht bestanden, weshalb wir uns mit Russland geeinigt haben, und es hat uns aufrichtig seine Freundschaft gezeigt. Wir setzen die Verhandlungen mit Russland über die Lieferung einer neuen Charge der S-400 fort“, fügte Safi hinzu.
Mit dem Erwerb erster russischer S-400-Systeme im Juli 2019 hatte die Türkei die bilateralen Beziehungen mit ihrem Nato-Bündnispartner USA belastet. Washington drängte Ankara zum Kauf des amerikanischen Pendants Patriot und drohte, die Lieferung der neusten amerikanischen Jagdflugzeuge F-35 an die Türkei zu kippen.
In dem Streit verhängten die Vereinigten Staaten im Dezember vergangenen Jahres Sanktionen gegen türkische Einrichtungen und Amtspersonen, die in den S-400-Deal involviert waren. US-Außenminister Mike Pompeo begründete die Strafmaßnahmen damit, dass die russischen Abwehrsysteme das US-Militär gefährden würden.
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