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Nachtnews: Lockdown-Verlängerung so gut wie sicher, Minus 26 Grad in Thüringen gemessen

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 10.02.2021
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Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump verfassungsgemäß; Lehrerverband will bei Schulöffnungen vorsichtig vorgehen; Lockdown Verlängerung so gut wie sicher; Patientenschützer für genauere Kontrolle des Infektionsgeschehens; Ex-Fußball-Profi von Wirbel um Corona-Interview überrascht; Minus 26 Grad in Thüringen gemessen
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump verfassungsgemäß

Die Verteidiger von Donald Trump sind mit dem Versuch gescheitert, das Amtsenthebungsverfahren gegen den früheren US-Präsidenten gleich zu Beginn zu stoppen. Sie hatten argumentiert, das Verfahren sei verfassungswidrig, weil Trump nicht mehr im Amt sei. Der US-Senat wertete das Verfahren jedoch als verfassungsgemäß und machte so den Weg frei für das weitere Prozedere. Die Anklagevertreter argumentierten, Trump müsse für sein Handeln als Präsident bis zum letzten Tag im Amt geradestehen – und damit auch für die Attacke seiner Anhänger auf das Kapitol zwei Wochen vor seinem Abschied aus dem Weißen Haus.

Lehrerverband will bei Schulöffnungen vorsichtig vorgehen

Der Deutsche Lehrerverband hat vor den Bund-Länder-Beratungen zur Vorsicht beim Thema Schulöffnungen gemahnt. Gerade angesichts der schwer kalkulierbaren Gefahren durch die Virusmutation müsse man bei der Öffnung der Schulen vorsichtig vorgehen, sagte der Präsident Heinz-Peter Meidinger dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Er empfehle, lieber noch ein, zwei Wochen zu warten, als zu früh zu viel zu riskieren. Für Schulöffnungen brauche es einen Plan mit festen Kriterien, was bei welcher Inzidenz passieren solle.

Lockdown-Verlängerung so gut wie sicher

Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder beraten heute über das weitere Vorgehen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Die bisherigen Regeln laufen am 14. Februar aus. Wahrscheinlich ist eine weitere Verlängerung des Lockdowns. Manches von dem, was beschlossen werden soll, ist absehbar, vieles ist aber noch völlig offen. Vor dem Treffen hatten sich neben der Bundeskanzlerin auch viele Länderchefs geäußert, zudem sind Inhalte eines Arbeitspapiers bekannt. Eine grundsätzliche Verlängerung des Lockdowns ist so gut wie sicher.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (Archiv) - SNA, 1920, 09.02.2021
Kreise: Merkel plädiert für Corona-Lockerungen erst ab 1. März

Patientenschützer für genauere Kontrolle des Infektionsgeschehens

Patientenschützer fordern als Voraussetzung für die Lockerung von Corona-Beschränkungen eine stärkere einheitliche Kontrolle des Infektionsgeschehens. „Es kann nicht sein, dass die digitale Nachverfolgung des Virus von kommunalen Grenzen gebremst wird“, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der Deutschen Presse-Agentur. Die Länder müssten per Verordnung dafür sorgen, dass vor Ort bundesweit mit nur einem System gearbeitet werde. Laut Bundesgesundheitsministerium nutzen derzeit 151 von 376 Gesundheitsämtern die empfohlene Software „Sormas“, die das Nachverfolgen von Infektionsketten erleichtern soll.

Ex-Fußball Profi von Wirbel um Corona-Interview überrascht

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Carsten Ramelow kann den Wirbel nach seinem Interview zu den Corona-Maßnahmen in Deutschland nicht nachvollziehen. Überrascht habe ihn das schon. Er stelle sich die Frage, warum er als Bürger meine Meinung nicht mehr sagen darf, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Ramelow hatte am Wochenende in einem Interview mit dem Journalisten Boris Reitschuster gesagt, er sei sauer über die Corona-Maßnahmen. Ihm stimme die Verhältnismäßigkeit nicht, sagte er zum Umgang mit der Corona-Krise. Die Gesellschaft sei bereits sehr lange sehr diszipliniert gewesen. Er glaube aber, dass man jetzt an einen Punkt komme, wo man auch Zuversicht brauche.
Schwäne auf dem teilweise gefrorenen und schneebedeckten Landwehrkanal im Berliner Bezirk Kreuzberg (Berlin, 09.02.2021) - SNA, 1920, 10.02.2021
Wintereinbruch in Deutschland: Schiffsverkehr auf Mittellandkanal und Elbe-Seitenkanal gestoppt

Minus 26 Grad in Thüringen gemessen

In Thüringen sind in der Nacht auf Mittwoch Tiefstwerte von bis zu minus 26 Grad gemessen worden. Am kältesten war es in Olbersleben in Nordthüringen, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes heute mitteilte. Von einem Thüringer Kälterekord war das aber noch etwas entfernt. Dieser wurde laut DWD am 2. Februar 1830 in Jena mit minus 30,6 Grad gemessen. Schon in der Nacht auf Dienstag war in Olbersleben die niedrigste Temperatur in Thüringen gemessen worden. Im Süden des Landes lagen die Tiefstwerte in der Nacht auf Mittwoch den Angaben zufolge bei bis zu minus 13 Grad.
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