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Kramp-Karrenbauer strebt weitere Amtszeit als Verteidigungsministerin an

© AFP 2020 / TOBIAS SCHWARZAnnegret Kramp-Karrenbauer an Bord einer Korvette im Rahmen der UNIFIL-Beobachtermission, Zypern.
Annegret Kramp-Karrenbauer an Bord einer Korvette im Rahmen der UNIFIL-Beobachtermission, Zypern.  - SNA, 1920, 10.02.2021
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Die ehemalige CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer möchte auch nach der Bundestagswahl im September Verteidigungsministerin der nächsten Regierung bleiben. Angefangenes und von ihr Angeregtes will sie demnach in einer weiteren Amtszeit fortsetzen.
„Natürlich möchte ich das, was ich jetzt begonnen habe und vorschlage, gerne in der nächsten Legislaturperiode weiter umsetzen“, sagte sie der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ in einem Interview.
In einem Positionspapier zur Bundeswehr der Zukunft listete sie gemeinsamen mit dem Generalinspekteur Eberhard Zorn Schwächen der deutschen Streitkräfte auf und forderte deutlich höhere Investitionen in das Militär.
„Wenn die Truppe das bei mir als Ministerin in guten Händen sieht, würde es mich freuen. Der Rest hängt vom Wahlergebnis und den Koalitionsverhandlungen ab“, sagte Kramp-Karrenbauer der Zeitung. Wenn das Wahlergebnis entsprechend sei, werde sie „alles daransetzen, in Koalitionsverhandlungen ein möglichst gutes Ergebnis für die Bundeswehr zu erzielen“.
Die frühere saarländische Regierungschefin ist seit Juli 2019 Verteidigungsministerin. Die Union stellt seit 2005 die Ressortchefs in dem Haus. In diese Zeit fallen bis heute zu spürende Sparrunden sowie die Aussetzung der Wehrpflicht, die in der Praxis einer Abschaffung gleichkommt.

Bestehende Lücken füllen

Die Bundeswehr habe den Auftrag zur Landes- und Bündnisverteidigung und für die laufenden Einsätze im Ausland, sagte Kramp-Karrenbauer am Mittwoch, nach einer Sitzung des Verteidigungsausschusses im Bundestag.
„Wir sehen aber, dass eben Bedrohungen neu dazugekommen sind, im Cyberbereich massiv angestiegen sind. Wenn wir das gesamte Thema der Drohnen anschauen, das ist eine neue Qualität. Darauf sind wir noch nicht so vorbereitet, wie wir das sicherlich sein müssen“, sagte sie.
Deswegen gehe es um die Frage, wo bestehende Lücken aufgefüllt und Fähigkeiten aufgebaut werden könnten. „Und vor allen Dingen, sind wir bereit, dafür das Geld auch in die Hand zu nehmen“, sagte sie.
Annegret Kramp-Karrenbauer  - SNA, 1920, 04.02.2021
Kramp-Karrenbauer will für Bundestag kandidieren
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