Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Pflichttest vs. Maske: Friseure in Österreich fordern Gleichstellung

© CC0 / pixabay/shameersrkFriseur (Symbolfoto)
Friseur (Symbolfoto) - SNA, 1920, 10.02.2021
Abonnieren
Wer in Österreich zum Haarschneiden in den Salon kommt, muss einen negativen Coronatest vorweisen. Außerdem sind Abstandhalten und mindestens 20 Quadratmeter pro Kunde Pflicht. Für Hausbesuche gelten diese Regeln nicht – eine Ungleichheit, die nun für einen Streit in der Branche sorgt.
Viele Friseure sehen sich offenbar dadurch benachteiligt, dass ihren Kollegen für Hausbesuche eine FFP2- Maske reicht.
Gesperrter Gaststättenbereich in Wien (Archivfoto) - SNA, 1920, 02.02.2021
Österreich
Österreich: Lockdown-Lockerung und schärfere Einreiseregeln
„Im Grunde genommen ist dies eine zweideutige Stellung. Wir arbeiten im selben Gewerbe und es ist eine Ungleichheit. Wie kommen meine Kunden dazu, sich testen lassen zu müssen und gleichzeitig, wenn ich jetzt einen Kunden zu Hause besuchen würde, dann ist dem nicht so“, sagte Frisör Christian Sturmayr dem Portal „Salzburg.ORF“.
Der Innungsmeister der Frisöre, Wolfgang Eder, räumt das rechtliche Schlupfloch ein:
„Wir wissen, die meisten Ansteckungen passieren zu Hause, nicht in den Salons. Aber das große Problem ist der Verfassungsschutz, das wurde mir auch so vom Gesundheitsministerium mitgeteilt. Der Eingriff in das Privateigentum ist natürlich das, was nun besonders schützenswert ist und hier tut sich der Gesetzgeber schwer.“
FFP2-Maske, Abstandhalten und Händewaschen schützten zwar vor einer Infektion beim Hausbesuch. Doch aus medizinischer und politischer Sicht stieße diese Regelung auf Unverständnis, denn die Kunden und Kundinnen könnten auch zu Hause getestet werden, zitiert das Portal den Facharzt für innere Medizin, Sebastian Huber.
„Ich denke da auch an die Schüler, die Tests in den Schulen bereits durchführen. So gesehen ist es für mich schon auch ein Punkt, auch bei den Frisör-Hausbesuchen von Kunden zu fordern sich testen zu lassen“, sagt Huber. Gerade bei älteren Personen sei es wichtig, da diese ja als besonders gefährdet gelten.
Schon im ersten Lockdown mussten Friseure, aber auch Kosmetiker, Fußpfleger und Masseure in Österreich geschlossen bleiben. Im dritten Lockdown waren den körpernahen Dienstleistern auch Hausbesuche verboten, erinnert „Salzburg.ORF“. Branchenvertreter würden nun eine Überarbeitung der Verordnung fordern.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала