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Deutscher Film „Und morgen die ganze Welt“ scheidet bei Oscarvorauswahl aus

© SNA / Jewgeni OdinokowOscar-Preis (Symbolbfoto)
Oscar-Preis (Symbolbfoto) - SNA, 1920, 10.02.2021
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Der deutsche Film „Und morgen die ganze Welt“ hat es nicht auf die Shortlist des Auslandsoscars geschafft und ist somit nicht mehr im Rennen um einen Goldjungen.
Der Film der Regisseurin Julia von Heinz ist in der Kategorie „International Feature Film“ in der Vorauswahl ausgeschieden.
Filme aus 93 Ländern kämpften zunächst um den „Fremdsprachen-Oscar“, die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat nun unter anderem für diese Kategorie die Shortlist mit Filmen aus 15 Ländern veröffentlicht, auf der „Und morgen die ganze Welt“ nicht mehr zu finden ist.
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In dem Film handelt es sich um die junge Jurastudentin Luisa (Mala Emde, 24), die mit Entsetzen auf den Rechtsruck in Deutschland reagiert, der sich seit einigen Jahren immer deutlicher abzeichnet. Sie engagiert sich daraufhin immer stärker in linken Kreisen und schließt sich einer Antifa-Gruppe an, die sich jedoch auch zunehmend radikalisiert und nicht vor Gewalt zurückschreckt.
„Und morgen die ganze Welt“ soll voraussichtlich ab April auf Netflix zu sehen sein. Der Film feierte bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2020 seine Premiere. Der Beitrag war im Oktober von German Films, der Auslands-Vertretung des deutschen Films, als Oscar-Kandidat ausgewählt worden.
„Ich bedanke mich für die große Unterstützung und bei allen, die mit unserem Film mitgefiebert haben! Ich wünsche den großartigen Filmen, die noch dabei sind, viel Glück beim weiteren Weg zum Oscar 2021!“, teilte von Heinz der Deutschen Presse-Agentur mit.

Deutscher Komponist in Oscarvorrunde

Zwei deutsche Filmschaffende - in den Sparten „Musik“ und „Animierter Kurzfilm“ – haben es aber in der Vorrunde in die entsprechende Shortlist-Auswahl geschafft.
Der Musiker Volker Bertelmann (55), bekannt unter dem Künstlernamen Hauschka, ist mit dem US-Musiker Dustin O'Halloran für die gemeinsame Komposition der Musik für das Liebesdrama „Ammonite“ unter den 15 Anwärtern. 2017 waren Bertelmann und O'Halloran bereits für den Soundtrack zu dem Film „Lion“ im Oscar-Rennen.

Absolvent mit Trickfilm bei Oscar-Kandidaten

Max Lang, Absolvent der Filmakademie Baden-Württemberg, gelangte gemeinsam mit seinem Regie-Kollegen Daniel Snaddon mit dem Trickfilm „The Snail and the Whale“ in die Vorauswahl von zehn Oscar-Kandidaten. Der Animationsfilm nach der Kinderbuchvorlage der britischen Autorin Julia Donaldson (dt. Titel: Die Schnecke und der Buckelwal) wurde von der britischen Firma Magic Light Pictures mit produziert. Lang war zuvor schon 2011 und 2014 für einen Kurzfilm-Oscar nominiert gewesen.
Nach der Shortlist-Vorauswahl stimmen die Mitglieder der Oscar-Akademie nun für jeweils fünf Kandidaten in der Endrunde ab. Die Oscar-Nominierungen in allen Sparten werden am 15. März verkündet. Die Verleihung der wichtigsten Filmpreise der Welt ist für den 25. April geplant.
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