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Schneechaos in Deutschland: Glätteunfälle und Verkehrsdesaster – Fotos, Videos

© REUTERS / FABRIZIO BENSCHStau beim starken Schneefall in Berlin
Stau beim starken Schneefall in Berlin - SNA, 1920, 09.02.2021
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Starke Schneefälle haben in Deutschland in der Nacht zum Dienstag erneut für Chaos auf vielen Autobahnen sowie zu Ausfällen im Bahnverkehr gesorgt.
Zahlreiche Menschen steckten stundenlang auf der Autobahn fest, manche sogar die ganze Nacht, wie Lastwagenfahrer auf der Autobahn 4 in Thüringen, meldet dpa. Auch auf der A2 bei Bielefeld verbrachten Fahrer und Mitfahrende die ganze Nacht auf der Straße und mussten zum Teil zwölf Stunden lang in ihren Autos ausharren. Zwischenzeitlich bildete sich dort ein 37 Kilometer langer Rückstau, der sich bis nach Niedersachsen zog – auf beiden Fahrtrichtungen zusammen waren es sogar mehr als 70 Kilometer.
Das Unwetter verursachte auch mehrere Unfälle. So kam es in Mecklenburg-Vorpommern zu etwa 20 Glätteunfällen. Eine Frau sei verletzt worden, sonst sei es meist bei Blechschäden an den Autos geblieben, teilten Polizeisprecher in Rostock und Neubrandenburg am Dienstagmorgen mit. Auf einigen Straßen kam es dadurch den Angaben zufolge zu Verkehrsbehinderungen.
Nürnberg nach dem starken Schneefall am 8. Februar 2021 - SNA, 1920, 08.02.2021
2020/2021 – einer der kältesten Winter?
Bei der Bahn gibt es am Dienstag weiterhin Verspätungen und Zugausfälle. Besonders betroffen sind im Fernverkehr die Verkehrsknoten Dortmund, Hannover, Kassel, Erfurt und Halle/Leipzig. Auf mehreren Strecken fahren keine Fernzüge, etwa zwischen Hannover und Köln, von Hamburg in Richtung München, Dortmund, Köln, Kiel, Lübeck und Westerland sowie von Dresden in Richtung Leipzig, Frankfurt, Hannover und Köln. Auf anderen Abschnitten ist das Angebot stark eingeschränkt, etwa zwischen Berlin und Hannover, zwischen Berlin und München sowie zwischen Hamburg und Frankfurt.
Im Regionalverkehr gibt es laut Bahn starke Einschränkungen im Großraum Hannover und Bremen sowie im nördlichen Nordrhein-Westfalen, außerdem in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen. In Süddeutschland seien leichte Einschränkungen zu erwarten.

Scheuer meldet sich zu Wort

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer appellierte an die Bürger im Norden und in der Mitte Deutschlands, mindestens bis Mittwoch auf Reisen zu verzichten.
„Bei solchen extremen Bedingungen können selbst die beste Weichenheizung und das beste Räumfahrzeug an ihre Grenzen geraten”, sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstag). 
„Wir arbeiten an allen Ecken und Enden daran, dass wir die Nord-Süd-Verbindungen frei bekommen – dass wir wenigstens eingeschränkt fahren können”, kündigte er bei „Bild Live” an.
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