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Für Politik und Verwaltung: Vorhersagemodell für Eindämmungsmaßnahmen

© REUTERS / KAI PFAFFENBACHPCR-Tests von Mitarbeitern eines Pflegeheims in Offenbach
PCR-Tests von Mitarbeitern eines Pflegeheims in Offenbach - SNA, 1920, 09.02.2021
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Welche Infektionsschutz-Maßnahme ist nötig und welche ist zwecklos? Diese Frage beschäftigt nicht nur die Bevölkerung, sondern auch Politiker bei ihrer Entscheidungsfindung. Forscher des Helmholtz-Zentrums für Infektionskrankheiten haben ein Computermodell entwickelt, das Entscheidungen simulieren soll.
Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionskrankheiten (HZI) in Braunschweig erforschen optimale Maßnahmen zur Eindämmung von Krankheitserreger wie in der gegenwärtigen Covid-19-Pandemie. Sie haben ein Computermodell entwickelt, um solche Entscheidungen künftig zu vereinfachen. Eine Vorabveröffentlichung ist bereits im Dezember 2020 erfolgt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
Aus Sicht von Infektionsforschern sollten die Maßnahmen zur Covid-19-Eindämmung so umfassend wie möglich sein. Mit Blick auf Wirtschaft und die psychische Gesundheit der Menschen sollten diese aber so gering wie möglich sein. Diese beiden Anforderungen unter einen Hut zu bringen, ist eine Herausforderung für Politiker und Mitarbeiter von Stadtverwaltungen.
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Die von den Helmholtz-Wissenschaftlern entwickelte Software soll an lokale Besonderheiten angepasst werden und die Auswirkungen von Maßnahmen als einer Summe von vielen individuellen Entscheidungen berechnen. So könnten Entscheidungsträger künftig die Wirksamkeit der verschiedenen Maßnahmen in Simulationen überprüfen und die geeignetsten wählen.
Neue Daten können laufend in den Modellierungsrahmen eingegeben werden und die Prognosen richten sich dann nach den sich ändernden Bedingungen aus. Zunächst nur für einzelne Regionen entwickelt, soll das Tool auf größere geographische Räume ausgedehnt werden und einen öffentlich zugänglichen Quellcode haben.
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