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Dobrindt für nationalen Weg bei Zulassung von Impfstoffen aus Russland und China

© AFP 2020 / MICHAEL KAPPELER /PoolCSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt (Archiv)
CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt (Archiv) - SNA, 1920, 09.02.2021
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Angesichts der Impfstoff-Knappheit plädiert CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt für eine Prüfung der Vakzine aus Russland und China in Deutschland. Er verstehe nicht, wieso man nicht diesen Weg gehen sollte, sagte er am Dienstag in Berlin mit Blick auf die Zuständigkeit der EU für die Impfstoff-Zulassung.
Man könne die Daten auch der EU zur Verfügung stellen, sagte der Politiker nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters. Für den russischen Impfstoff Sputnik V ist bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMA bereits die Zulassung beantragt worden. Kritiker hatten der EU-Behörde unnötig lange Prüfungen vorgeworfen.
Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, hatte am Montag betont, dass man eine nationale Notfallzulassung wie etwa in der USA und Großbritannien für Impfstoff ablehne. Der richtige Weg sei eine reguläre Zulassung auf europäischer Ebene.
Corona-Impfstoff Sputnik V - SNA, 1920, 09.02.2021
„Sputnik V“ – nach EMA-Bestätigung Zulassung für EU beantragt
Dobrindt kritisierte dagegen den langen Verfahrensweg und betonte, dass sich ein nationales Vorgehen und europäischer Ansatz nicht widersprechen müssten. Er verwies zudem darauf, dass Gesundheitsminister Jens Spahn für 400 Millionen Euro ein Medikament zur Corona-Behandlung im deutschen Alleingang beschafft habe. Wenn die EU bei der Impfstoffbeschaffung "ein langsamer Tanker" bleibe, müsse man national agieren, forderte Dobrindt.
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