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Zum Schutz vor chinesischen Investoren: Daimler spaltet sich auf

© AP Photo / Gero BreloerEin Mercedes-Auto von Daimler AG (Archivbild)
Ein Mercedes-Auto von Daimler AG (Archivbild) - SNA, 1920, 09.02.2021
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Daimler spaltet sich in eine PKW- und eine LKW-Sparte auf. Begründet wird die Entscheidung mit den verschiedenen Antrieben in den Sparten. Aber auch die Sorge vor zu viel chinesischem Einfluss im Unternehmen spielt eine Rolle.
Vorige Woche war überraschend die Entscheidung gefallen: Daimler wird zweigeteilt. Die PKW-Sparte wird wieder zu Mercedes, während die LKW-Sparte zu einem eigenständigen Konzern. Der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG, Ola Källenius, erklärte das mit den unterschiedlichen Antrieben in den jeweiligen Sparten. Bei PKW setze man auf Batterieantriebe und bei LKW auf die Brennstoffzelle. Beides unter einem Dach zu führen, verlangsame Entscheidungen im Unternehmen.
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Allerdings lieferte Källenius im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) einen Grund am Sonntag nach. Die Zweiteilung ist demnach auch als ein Schutz vor „einer feindlichen Übernahme“ durch Investoren zu verstehen.
Gemeint sind wahrscheinlich Investoren aus China, laut Business Insider insbesondere der Milliardär Li Shufu, der bereits etwa zehn Prozent Anteil an Daimler hält. Neben einer möglichen politischen Einflussnahme könnte er auch zu viel Gewicht im Unternehmen haben, was zur Verlagerung von Arbeitsplätzen aus Deutschland nach China führen könnte.
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