Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Wird Corona-Ausbreitung durch Wetterverhältnisse beeinflusst? – Biologin klärt auf

Virus (Symbolbild) - SNA, 1920, 09.02.2021
Abonnieren
Eine bestimmte Wetterlage – ob frostig und sonnig im Winter oder heiß und sonnig im Sommer, mit niedrigem Feuchtigkeitsgehalt und windig – verlangsamt die Verbreitung der Covid-19-Krankheit. Diese Auffassung vertrat Ancha Baranova, Professorin an der Schule für Systembiologie der George Mason-Universität (Virginia), in einem Interview mit SNA.
Die Biologin verteidigt die Idee, dass einschränkende Maßnahmen gezielt, je nach Witterungsverhältnissen, angeordnet werden könnten.
Die von Baranova aufgestellte Hypothese basiert auf einem im Fachjournal „Physics of Fluids“ veröffentlichten wissenschaftlichen Modell der Verbreitung des Coronavirus in drei Städten der Welt.
„Anhand dieser Studie können wir annehmen, dass in jeder Stadt mit zyklischem Wetterwechsel die Entwicklung des Virus zwei Höhepunkte im Jahr erreichen wird. Eine Schwachstelle in dem Modell ist, dass dessen Urheber sehr niedrige Temperaturen nicht geprüft haben. Sie haben Minus 20 nicht berücksichtigt, obwohl der Eindruck entsteht, dass (…) bei frostigem und sonnigem Wetter das Licht des Gestirns ausreicht, um das Virus abzutöten“, so die Biologin.
Am schlimmsten sei matschiges Wetter mit Temperaturwerten um Null. Ein klares Wetter hingegen, das eine hohe Sonneninsolation mit sich bringe, sei eine Hilfe, um das Virus in den Griff zu bekommen.
Covid19-Zellen - SNA, 1920, 15.01.2021
Monatelanger Schutz vor Neuansteckung durch Sars-Cov-2-Infektion – neue Studien
Baranova fügte hinzu, dass das Modell für New York, Paris und Buenos Aires erstellt wurde.
„Das Modell basiert auf Daten zu lokalen Witterungsverhältnissen, zu Lockdown-Vorschriften beziehungsweise anderen einschränkenden Maßnahmen (…). Geprüft wurden drei Witterungsfaktoren – Temperatur, Feuchtigkeitsgehalt und Wind. Es hat sich erwiesen, dass der Wind eine große Rolle spielt. Starker Wind trocknet die Tropfen und ‚weht’ das Virus aus, besonders bei niedrigem Feuchtigkeitsgehalt.
Warmes, feuchtes, windloses Wetter macht das Virus langlebig. Dabei ist ein schwacher Wind noch schlimmer als windloses Wetter. Denn mit der Luftbewegung wird das Virus zwei bis drei Meter weit getragen, wodurch die Zahl der Infizierten steigt“, so Baranova.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала