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Südafrika legt AstraZeneca-Impfung wegen geringer Wirksamkeit auf Eis

© REUTERS / DADO RUVICEine Durchstechflasche und eine Spritze vor einem angezeigten AstraZeneca-Logo
Eine Durchstechflasche und eine Spritze vor einem angezeigten AstraZeneca-Logo  - SNA, 1920, 08.02.2021
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Südafrika stellt seine Impfpläne für den AstraZeneca-Impfstoff ein, da er gegen den südafrikanischen Coronavirus-Stamm höchst unwirksam zu sein scheint. Dies teilte der Gesundheitsminister Zweli Mkhize während eines Online-Briefings am Sonntag mit.
„Ab nächster Woche erwarten wir, dass es in den nächsten vier Wochen J&J- und Pfizer-Impfstoffe geben wird. Dem Gesundheitspersonal werden also diese Impfstoffe zur Verfügung stehen“, sagte Mkhize. „Der Impfstoff von AstraZeneca wird bei uns bleiben (...), bis die Wissenschaftler uns klare Hinweise geben, was wir tun müssen“, fügte er hinzu.
Der Minister betonte, dass das Impfprogramm, das später in diesem Monat beginnen soll, fortgesetzt werde, die Strategie jedoch angepasst werden müsse. Mehr Klarheit dazu werde es eben, wenn ein Wissenschaftskomitee die Ergebnisse der „Empfehlungsstudie“ zum AstraZeneca-Impfstoff vorstelle.
Die Studie, die am Montag veröffentlicht werden soll, zeigt, dass der AstraZeneca-Impfstoff nur einen begrenzten Schutz gegen die südafrikanische Coronavirus-Variante in leichten und mittelschweren COVID-19-Fällen bietet.
Laut der Zeitung „Financial Times“, die einige der Studienergebnisse über das Wochenende veröffentlichte, nahmen daran 2025 Personen mit einem Durchschnittsalter von 31 Jahren teil. Die Hälfte von ihnen erhielt ein Placebo, die andere Hälfte mindestens eine Dosis des AstraZeneca-Impfstoffs. Keiner der Teilnehmer starb oder wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
Ein Sprecher von AstraZeneca teilte der „Financial Times“ mit, dass das Unternehmen bereits damit begonnen habe, seinen Impfstoff an den südafrikanischen Stamm anzupassen, damit er bei Bedarf für Herbstlieferungen bereit sei.
Laut Mkhize beträgt die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle in Südafrika 1.476.135, wobei die Zahl der Todesopfer bei 46.290 liegt.
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