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Russland an Wiederaufleben der Beziehungen zur EU interessiert – Kreml

© SNA / Grigorij SyssojewKreml-Sprecher Dmitri Peskow bei der großen Pressekonferenz mit Wladimir Putin am 17. Dezember 2020
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bei der großen Pressekonferenz mit Wladimir Putin am 17. Dezember 2020 - SNA, 1920, 08.02.2021
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Moskau war und bleibt daran interessiert, die Beziehungen zu Brüssel wieder aufleben zu lassen, sagte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber Journalisten.
Wie der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell in seinem Blog zu den Ergebnissen seines Moskau-Besuchs vom 4. bis 6. Februar behauptet hatte, entferne sich Russland immer mehr von der Europäischen Union. Nach Meinung Borrells sei es Russland, das von Europa allmählich abrücke und „demokratische Werte als eine existenzielle Bedrohung wahrnimmt“.
Wie Borrell zuvor in Moskau sagte, gebe es Bereiche, in denen Russland und die EU zusammenarbeiten könnten und müssten, weil sie in diesem Fall gute Ergebnisse erzielen könnten. Brüssel trete für einen Dialog mit Moskau ein – ungeachtet der Schwierigkeiten in den Beziehungen.
EU Flagge (Symbolbild) - SNA, 1920, 07.02.2021
EU-Diplomaten standen in Kontakt zu Nawalnys Anwälten
Im russischen Außenministerium wurde später angemerkt, dass die kritischen Äußerungen Borrells über Russland im Widerspruch zu seinen in Moskau gemachten Aussagen stünden. Möglicherweise habe man ihm nach seiner Ankunft in Brüssel klargemacht, „wie er Akzente setzen sollte. Dies würde aber nur besagen, wie und von wem die EU-Politik gestaltet wird“.

„Ich weiß, dass es im Außenministerium Russlands bereits Erklärungen in Bezug auf Äußerungen von Herrn Borrell gibt (…). Russland war und bleibt daran interessiert, dass die Beziehungen zwischen Moskau und Brüssel wieder aufleben. Wir sind wirklich daran interessiert, und wir haben keinen Abbau dieser Beziehungen initiiert“, so Peskow.

Putins Sprecher betonte zugleich, bei der Gestaltung der Beziehungen zwischen den Ländern werde von der Notwendigkeit ausgegangen, die Interessen des jeweils anderen zu berücksichtigen.

„Wir betrachten das als eine absolute Notwendigkeit für den Aufbau der Beziehungen. Wir sind entschieden gegen die Einmischung in die Interessen des jeweils anderen … In dieser Hinsicht werden wir entschlossen handeln, und niemand darf daran zweifeln. Dies bedeutet jedoch nicht, dass wir uns in irgendeiner Weise distanzieren oder die ohnehin spärlichen Beziehungen zwischen Moskau und Brüssel noch mehr verschlechtern wollen. Im Gegenteil, wir sind an einer Entwicklung interessiert“, so Peskow.

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