Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde
 - SNA
Österreich
Aktuelle Nachrichten aus Österreich

Nachtnews: Spahn für Fortsetzung des Lockdowns, Österreich lockert Beschränkungen

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 08.02.2021
Abonnieren
Spahn für Fortsetzung des Lockdowns; Die Deutschen glauben Merkels Impfversprechen nicht; Myanmars Aktivisten rufen zum Generalstreik auf; Österreich lockert Beschränkungen; Lkw fahren sich reihenweise im Schnee fest; Australische Journalistin in China formell in Haft
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

Spahn für Fortsetzung des Lockdowns

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat Hoffnungen auf einen langfristigen Stufenplan zur Lockerung der Corona-Eindämmungsmaßnahmen gedämpft. Alle wünschen sich einen Sechs-Monats-Plan, aber den kann es in dieser Dynamik, in dieser Pandemie nicht geben, sagte der CDU-Politiker am Sonntagabend in der ARD. Es gehe nur Zug um Zug - und dabei stünden noch einige harte und schwere Wochen bevor. Mehrere Ministerpräsidenten hatten sich am Wochenende mit Lockerungsszenarien zu Wort gemeldet. In den Fokus gerückt waren Forderungen, nach denen bestimmte Lockerungsschritte für bestimmte Infektionszahlen festgeschrieben werden sollen. Spahn sagte, bevor es konkret werde mit Lockerungsschritten, solle abgewartet werden, bis man einen Inzidenzwert deutlich unter 50 pro 100.000 Menschen habe.

Die Deutschen glauben Merkels Impfversprechen nicht

Eine große Mehrheit der Deutschen glaubt nicht daran, dass die Bundesregierung wie versprochen jedem Impfwilligen bis zum 21. September eine Corona-Impfung anbieten kann. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur erwartet nur etwa jeder Vierte – das sind 26 Prozent –, dass das Ziel eingehalten wird. 57 Prozent rechnen dagegen nicht damit. 17 Prozent machten keine Angaben. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mehrfach angekündigt, bis zum 21. September allen Erwachsenen in Deutschland, die geimpft werden wollen, ein Angebot machen zu wollen. Die Skepsis überwiegt selbst in ihren eigenen Reihen. 47 Prozent der Wähler von CDU und CSU glauben nicht an ein Impfangebot für alle bis zum Ende des Sommers.

Myanmars Aktivisten rufen zum Generalstreik auf

Eine Woche nach dem Militärputsch haben in Myanmar prominente Aktivisten zu einem landesweiten Generalstreik aufgerufen. Die Proteste in dem südostasiatischen Land sollten auch heute weitergehen. Am Wochenende hatten nach Augenzeugenberichten Zehntausende Demonstranten gegen die Militärs protestiert und die Freilassung der entmachteten De-Facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi gefordert. Das Militär in Myanmar hatte sich in der Nacht zum 1. Februar zurück an die Macht geputscht. Die seit 2016 als faktische Regierungschefin amtierende Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi wurde knapp drei Monate nach ihrem klaren Wahlsieg zusammen mit zahlreichen anderen Politikern festgesetzt. Sie soll im Hausarrest sitzen.
Militärputsch in Myanmar  - SNA, 1920, 02.02.2021
Nach Militärputsch: USA wollen Sanktionen gegen Myanmar einführen

Österreich lockert Beschränkungen

Österreich lockerte seit Mitternacht seine Corona-Einschränkungen. Schulen, Museen und Geschäfte dürfen wieder öffnen. Besucher und Kunden müssen aber medizinische Masken tragen. Für Besuche bei Friseuren muss zusätzlich ein negativer Corona-Test vorgewiesen werden. Auch Treffen von Menschen aus mehr als zwei Haushalten sind wieder erlaubt. Zugleich will Österreich von heute an die Grenzkontrollen zu allen Nachbarländern verschärfen, um eine Verbreitung des Virus durch Reisende einzudämmen. Die Reisebewegungen sollen nach Angaben des Innenministeriums auf ein Minimum reduziert werden.

Lkw fahren sich reihenweise im Schnee fest

Schnee und Eis haben den Straßenverkehr in vielen Regionen Deutschlands schwer getroffen. Es kam zu zahlreichen Unfällen und teils kilometerlangen Staus. Steckengebliebene Lastwagen blockierten nach heftigen Schneefällen die Autobahnen, etwa im Norden und Osten Hessens auf der A4 und der A7. Die Lage sei katastrophal, sagte ein Sprecher der Polizei in Fulda am frühen Morgen. In vielen Bereichen stünden Lastwagen und Autos seit sechs Stunden im Stau, und es gehe nicht vorwärts oder rückwärts. Räumfahrzeuge kämen kaum durch. Lkw-Fahrer sollten die Autobahnen nicht mehr befahren. Es sei noch nicht abzusehen, wann die Fahrbahnen wieder frei seien.

Australische Journalistin in China formell in Haft

Rund sechs Monate nach ihrer Festnahme ist die australische Nachrichtensprecherin Cheng Lei in China formell in Haft genommen worden. Dies teilte das australische Außenministerium heute mit. Ihr werde vorgeworfen, unerlaubt Staatsgeheimnisse ans Ausland weitergegeben zu haben. Cheng, eine gebürtige Chinesin, arbeitete für den englischsprachigen staatlichen chinesischen Sender CGTN und wurde laut der Mitteilung aus Canberra am 13. August 2020 festgenommen. Am vergangenen Freitag kam sie formell in Haft. Die australische Regierung habe mehrfach ihre ernste Sorge über die Festnahme zum Ausdruck gebracht, sagte Außenministerin Marise Payne. Australische Diplomaten hätten die Journalistin seit ihrer Festnahme sechsmal besucht, zuletzt im Januar.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала