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Trotz Impfung: 14 Altenheim-Bewohner positiv auf Corona-Mutante aus England getestet – Medien

© REUTERS / ANDREAS GEBERTImpfung in einem deutschen Seniorenheim (Archivbild)
Impfung in einem deutschen Seniorenheim (Archivbild) - SNA, 1920, 07.02.2021
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In einem Alten- und Pflegeheim in der Gemeinde Belm im Landkreis Osnabrück hat es laut einem Medienbericht von Sonntag trotz der Impfung gegen das Coronavirus einen Ausbruch der britischen Corona-Variante gegeben.
Bei 14 Senioren sei das Virus B.1.1.7. nachgewiesen worden - obwohl alle Bewohner am 25. Januar zum zweiten Mal geimpft worden seien, berichtete der „Focus“ unter Verweis auf den Landkreis. Das Heim, alle Mitarbeiter und deren Familien seien unter Quarantäne gestellt worden. Eugen Brysch von der Deutschen Stiftung Patientenschutz forderte das Gesundheitsministerium zu engmaschiger Überwachung in Pflegeheimen nach der zweiten Impfung auf. Andernfalls gäbe es keine verlässlichen Daten dazu, welche Gefahr die Mutation für die Hochrisikogruppe bedeute.
Bisher gebe es nur asymptomatische oder leichte Verläufe der Erkrankung bei den Bewohnern, was eine positive Wirkung der Impfung sein könne, sagte der Pressesprecher des Landkreises Osnabrück, Burkhard Riepenhoff, mit Verweis auf Angaben des zuständigen Amtsarztes. Geimpft worden sei mit dem Produkt von BioNTech/Pfizer. Wann sich die Bewohner genau infiziert haben, sei unklar.
Feldlazarett für Corona-Infizierte in Pretoria - SNA, 1920, 27.01.2021
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Es zeichne sich immer mehr ab, dass geimpfte Menschen nicht immun gegen das Coronavirus seien und es auch weitergeben könnten, sagte Brysch. Die Impfung könne aber hilfreich sein, um den Ausbruch der Krankheit zu verhindern.
„Das muss kein Schreckensszenario sein, wir werden mit dem Virus leben“, erklärte er.
Aufgefallen sei der positive Befund bei den täglichen Schnelltests der Mitarbeiter am 2. Februar, teilte der Landkreis mit. Bei einer kompletten Testung der Bewohner und der Typisierung der Viren seien dann 14 Fälle der britischen Variante zum Ende der vergangenen Woche nachgewiesen worden.
Fünf der Mitarbeiter wohnen in Nachbarkreisen, daher habe der Landkreis Osnabrück die dortigen Gesundheitsämter über die Quarantäne informiert. Für die negativ getesteten Mitarbeiter bedeute die Pendel-Quarantäne, dass sie nur für den Weg zur Arbeit ihre Wohnungen verlassen dürfen.
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