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Deutschland bezieht 320.000 FFP2-Schutzmasken aus Russland

FFP2-Masken - SNA, 1920, 07.02.2021
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Die Fabrik „Gorki“ in Kimry (Region Twer) soll Ende Februar und Anfang März insgesamt 320.000 FFP2-Schutzmasken nach Deutschland liefern, berichtete das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Die Ware wurde von einem deutschen Großhändler geordert, der den weiteren Vertrieb über Einzelhändler in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Berlin übernimmt.
Das Handels- und Wirtschaftsbüro (HWB) der russischen Botschaft in Berlin, das die Kooperation in die Wege leitete, teilte mit: „Die Masken entsprechen allen Anforderungen und Standards der EU-Zertifizierung und wurden einer zusätzlichen Musterprüfung in Deutschland unterzogen.“

Lieferverträge mit weiteren EU-Ländern geplant

Wie Abteilungsleiter Dmitri Plachow gegenüber dem RND sagte, habe das HWB entsprechend den Anforderungen ein individuelles Angebotspaket geschnürt und dann als Bindeglied des Kommunikationsprozesses fungiert, sodass die Vertragsbedingungen in kurzer Zeit abgestimmt werden konnten.
Mund- und Nasenschutzmaske der Sicherheitsklasse FFP2 (Symbolbild) - SNA, 1920, 02.02.2021
Im Rahmen zweier Verträge: Russland liefert über 300.000 Atemschutzmasken nach Deutschland
Neben dem Vertrag mit Deutschland sei auch ein weiterer Deal über 100.000 Masken für den europäischen Markt in Vorbereitung. Der Gesamtwert der Lieferung nach Deutschland wird laut russischen Medienberichten mit 130.000 Euro beziffert.

Im Tschernobyl-Einsatz bewährt

Die rund 200 Kilometer nördlich von Moskau gelegene „Gorky Factory“ war nach der Katastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl 1986 für die Lieferung von Atemschutzmasken und von Schutzkleidung für die Einsatzkräfte vor Ort zuständig. Im Juni 1986 lieferte die Fabrik etwa 300.000 Schutzmasken der Sorte „Lepestok“ („Blumenblatt“), die nach russischen Angaben als die zuverlässigsten und effizientesten in dieser Schutzklasse gelten.
In Kimry hergestellte Filter seien in der Unfallzone des Kernkraftwerks nach wie vor im Einsatz, sagte Plachow. Nach seinen Worten würde heute rund ein Drittel der gesamten in Russland benötigten Atemschutzausrüstung in dieser Fabrik hergestellt: „Das ist das modernste Unternehmen in diesem Segment in unserem Land.“
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