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„Auf Sicht fahren ist das einzige, was wirklich hilft“: Söder zur Öffnung nach Corona-Lockdown

© REUTERS / POOLBayerns Ministerpräsident Markus Söder, 13. Januar, 2021
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, 13. Januar, 2021  - SNA, 1920, 07.02.2021
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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich am Sonntag im ARD-„Bericht aus Berlin“ skeptisch gegenüber einem detaillierten Stufenplan mit Corona-Öffnungsschritten gezeigt.
„Ich warne aber jetzt schon ein bisschen davor, dass wir sozusagen durchexerzierte Stufenpläne mit acht, neun oder zehn Stufen haben, die dann möglicherweise auf den Tag terminiert sind und dann nicht zu halten sind“, sagte Söder.
„Das Auf-Sicht-fahren nervt. Aber das Auf-Sicht-fahren ist das einzige, was wirklich hilft. Denn der Herausforderer, vor dem wir stehen, - Corona - hält sich null an Termine, die wir setzen.“
Über eine Perspektive werde aber bei den Bund-Länder-Beratungen am Mittwoch gesprochen, sagte Söder. Die werde es sicher geben – „ganz klar“. „Wie und wie lange und in welchem Umfang, das muss man noch diskutieren.“ Es sei wichtig, kleinere Signale zu setzen - beispielsweise bei personennahen Dienstleistungen wie Friseuren.
„Aber alles vernünftig, Schritt für Schritt", so der CSU-Chef. „So einen Weg wie in anderen Ländern, jetzt bei einer Inzidenz von fast 140 einfach alles aufzumachen, und wie es manchmal auch die FDP fordert, ein paar Masken und Testen noch dazu, das hat leider nicht funktioniert.“
Laut aktuellen Angaben (Stand Sonntag) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind in Deutschland bisher mehr als zwei Millionen Corona-Infektionsfälle bestätigt worden. Über 60.000 Menschen sind inzwischen gestorben.
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