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Wegen extremer Wetterlage: Berlins größtes Obdachlosenlager aufgelöst

© REUTERS / HANNIBAL HANSCHKEBerlin nach dem starken Schneefall am 3. Januar 2021
Berlin nach dem starken Schneefall am 3. Januar 2021 - SNA, 1920, 06.02.2021
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Berlins größtes Obdachlosencamp an der Rummelsburger Bucht hat wegen des bevorstehenden Kälteeinbruchs in der Nacht auf Samstag schließen müssen.
In Zusammenarbeit mit dem Senat wurde für 100 Menschen eine Notunterbringung gefunden. Dies sei eine Traglufthalle, die schon oft für Obdachlose genutzt worden sei.
„Wegen des Wetters mit Kälte, Schnee und Feuchtigkeit ist die Lage sehr bedrohlich, wir können nicht mehr gewährleisten, dass Leib und Leben für die Menschen hier gesichert sind“, erklärte Kevin Hönicke (SPD), stellvertretender Bezirksbürgermeister von Berlin-Lichtenberg.
In Berlin leben nach Schätzungen 10.000 Personen auf der Straße. Das Camp an der Spree-Bucht hatte vor einem Jahr die größte Zahl von Obdachlosen: 81. Dahinter folgte die Gegend am Bahnhof Zoo mit 71 im Freien lebenden Menschen. Am Donnerstag seien an der Rummelsburger Bucht 40 bis 50 Zelte gezählt worden, so Hönicke. Das Areal ist zudem Bauland, wo bald Wohnungen und die Touristen-Attraktion „Coral World“ entstehen sollen.
Wintereinbruch (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.02.2021
Schnee und Dauerfrost: Norddeutschland steht vor heftigem Wintereinbruch
Laut Deutschem Wetterdienst werden am Wochenende in Berlin Minustemperaturen erwartet. Die Stadt bereitet deshalb mehrere zusätzliche Plätze im Warmen für Obdachlose vor. Laut Mitteilung gibt es in den Unterkünften der Berliner Kältehilfe aktuell 1090 Notübernachtungsplätze.
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