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Warnung vor extremer Wetterlage in Deutschland – auch „Blutschnee“ möglich – Medien

"Blutschnee" in der Antarktis, Twitter
Blutschnee in der Antarktis, Twitter - SNA, 1920, 06.02.2021
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Da es in Deutschland in den kommenden Tagen extreme Kontraste bei den Temperaturen geben wird, könnte es am Wochenende zu einem Wetterphänomen des sogenannten Blutschnees, also des roten Schnees, kommen. Dies berichten Medien am Samstag unter Verweis auf Meteorologen.
Während im Norden kalte Luft aus Skandinavien für Schnee und Sturm sorgen werde - Experten würden bis zu 40 Zentimeter Neuschnee prognostizieren -, werde auf den Süden warme Luft aus der Sahara treffen, die übers Mittelmeer nach Europa getragen werde und die für frühlingshafte 16 Grad sorgen werde, berichteten Medien.
Die Farbe der Schneedecke sei allerdings nicht ganz so leicht vorherzusagen. Ob tatsächlich „Blutschnee“ fallen werde, hänge von verschiedenen Einflüssen ab, erklärte Andreas Friedrich, Pressesprecher des Deutschen Wetterdienstes, der „Bild“-Zeitung. „Es muss gewährleistet sein, dass Staubpartikel in höheren Luftschichten sich mit Niederschlagspartikeln mischen, die zu Boden fallen, sich auf der Schneedecke ablagern und sie einfärben.“
„Blutschnee“ könne übrigens nicht nur durch Saharastaub entstehe: „Auch durch Mikroorganismen, sogenannte Schneealgen, kann sich während der Schmelzperiode der Schnee rosarot bis karminrot färben“, so der Experte.

Was ist Blutschnee?

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) auf seiner Website erklärt, entsteht Blutschnee hauptsächlich durch Wüstensand oder Staub, der in hohen Luftschichten nach Deutschland transportiert und vom Schnee aufgenommen wird. Durch diese Vermischung entsteht eine gelblich bis rötliche Färbung, die einen blutigen Effekt im Schnee erzeugt. Blutregen/Blutschnee sei früher als Vorzeichen drohenden Unheils gedeutet worden, hieß es.
Grundsätzlich ist Blutschnee überall möglich, wo es schneit - tatsächlich tritt das beeindruckende Wetterphänomen aber sehr selten auf. Blutschnee sei ein „Phänomen, das eher im Hochgebirge zu beobachten ist“, zitiert das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) Stefan Zender, den Meteorologen beim Wetterdienst Wetterkontor. „Nichtsdestotrotz kann es auch in tieferen Lagen stellenweise passieren, dass sich Blutschnee bildet“, so Zender weiter.
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