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Corona-Impfung geht nach hinten los: Mann in Singapur erhält fünf Vakzinendosen – Medien

© REUTERS / DADO RUVICBiontech/Pfizer-Impfstoff
Biontech/Pfizer-Impfstoff - SNA, 1920, 06.02.2021
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Ein Mitarbeiter des Nationalen Augenzentrums in Singapur (SNEC) hat laut einem Medienbericht von Samstag fälschlicherweise fünf Dosen des Corona-Impfstoffs des Herstellers Pfizer/BioNTech verabreicht bekommen.
Demnach ist es zu dem Vorfall während einer Impfübung am 14. Januar gekommen, berichtete die Zeitung „Straits Times“ unter Verweis auf das SNEC. Der Fehler sei innerhalb von Minuten nach der Impfung entdeckt worden.
„Die Chef-Ärzte wurden sofort alarmiert und der Zustand des Mitarbeiters wurde beurteilt; es wurde festgestellt, dass er normal war, ohne Nebenwirkungen oder Reaktionen“, hieß es. Der Betroffene sei zur weiteren Beobachtung im Singapore General Hospital (SGH) untergebracht worden, zwei Tage später sei er entlassen worden. Ihm gehe es nach wie vor gut.
„Unsere Untersuchungen zeigten, dass es sich um ein menschliches Versagen handelte, das auf einen Kommunikationsverlust zwischen dem Impfungsteam zurückzuführen war, das zu diesem Zeitpunkt die Injektionen vorbereitet und verabreicht hatte“, so das SNEC.
Der für die Verdünnung des Impfstoffs zuständige Mitarbeiter sei während der Vorbereitung der Dose abberufen worden und ein weiterer Mitarbeiter hätte die unverdünnte Dosis in der Durchstechflasche für eine fertige gehalten, lautete die Erklärung. Die Einrichtung würde den Vorfall sehr ernst nehmen: Die Sicherheit derjenigen, die geimpft würden, sei für diese höchste Priorität, hieß es weiter. Das SNEC habe sich bei dem betroffenen Mitarbeiter und dessen Familie entschuldigt.
Die Impfung gegen das Coronavirus startete in Singapur am 30. Dezember. Die Mitarbeiter des Gesundheitswesens erhielten als erste das Serum des Herstellers Pfizer/BioNTech. Die Regierung geht davon aus, dass die Bevölkerung bis Ende 2021 geimpft werden könne, wenn „keine unvorhergesehenen Versorgungsstörungen vorliegen werden“.
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