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Komplikationen unterschätzt: Von der Leyen gesteht Versäumnisse bei Impfstoff-Beschaffung

© SNA / Alexej Witwizki EU-Kommissionschefin Ursula Von Der Leyen (Archiv)
 EU-Kommissionschefin Ursula Von Der Leyen (Archiv) - SNA, 1920, 05.02.2021
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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ Versäumnisse bei der Beschaffung von Impfstoffen eingeräumt.
Man habe unterschätzt, welche Komplikationen auftreten könnten, sagte von der Leyen.

Wir hätten früher wissen müssen, dass es bei diesen neuen Verfahren zu Beginn eine Achterbahnfahrt geben wird, bevor man einen stabilen Prozess erreicht. Dafür kann man uns kritisieren.“

Ursula von der Leyen
EU-Kommissionspräsidentin
Die EU habe sich sehr stark auf die Frage fokussiert, ob es ein Vakzin geben werde, also die Entwicklung. „Rückblickend hätten wir stärker parallel über die Herausforderungen der Massenproduktion nachdenken müssen.“

Ungenügende Kommunikation?

Zudem hätte man besser kommunizieren können, räumte die EU-Kommissionschefin ein:

Wir hätten den Menschen erklären sollen, dass es vorangeht, aber langsam, und dass es bei diesen komplett neuen Verfahren Probleme und Verzögerungen geben wird.“

Ursula von der Leyen
EU-Kommissionspräsidentin
In Bezug auf die Kritik, die EU habe Impfstoffe zu zögerlich bestellt, äußerte von der Leyen, die EU sei mehr ein Tanker, während ein Land ein Schnellboot sein könne.
Die frühere deutsche Verteidigungsministerin und Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, nimmt ihren Platz ein, als sie am 13. Februar 2020 zu einer Anhörung über beratende Ermittlungen des parlamentarischen Untersuchungsausschusses im Bundestag in Berlin ankommt. - SNA, 1920, 04.02.2021
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