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Spahn drückt aufs Tempo: Astrazeneca-Vakzin ohne Rückstellungen verabreichen

© REUTERS / FABRIZIO BENSCHGesundheitsminister Jens Spahn bei Kabinettssitzung am 20. Januar 2021
Gesundheitsminister Jens Spahn bei Kabinettssitzung am 20. Januar 2021 - SNA, 1920, 05.02.2021
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Angesichts größerer angekündigter Liefermengen des Corona-Impfstoffes von Astrazeneca hat Gesundheitsminister Jens Spahn die Bundesländer dazu aufgerufen, das Vakzin ohne Rückstellungen für die Zweitdosis an die priorisierten Gruppen zu verabreichen.
In Anbetracht des in diesem Fall von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Mindestabstands zwischen Erst- und Zweitimpfung von neun bis zwölf Wochen und wegen „der weiter bestehenden Knappheit an Impfstoffen bei gleichzeitig hohem Bedarf“ empfehle er, die für den 6., 12. und 19. Februar angekündigten Impfdosen „vollständig und ohne Rückstellungen für die Zweitimpfungen zu verimpfen“, heißt es einem Schreiben Spahns an die Länder, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
„Auf diesem Weg können nach der Zulassung von Astrazeneca in den ersten drei Februarwochen mehr als 1,7 Millionen Bürgerinnen und Bürger ihre Erstimpfung erhalten.“
In Deutschland werden am kommenden Samstag laut dpa 345.000 Impfdosen erwartet, eine Woche später 391.000 und am 19. Februar eine Million Impfdosen. Anfang März sollen es dann noch einmal 1,5 Millionen Dosen sein.
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Wie mit den Liefermengen im März umzugehen sei, soll laut Spahn bei einer Schaltkonferenz der Gesundheitsminister am 22. Februar entschieden werden.
„Die Terminvergabe für die Zweitimpfung nach neun bis zwölf Wochen soll selbstverständlich und vorsorglich bereits jetzt erfolgen“, so der Gesundheitsminister.
Weil die Impfkommission das Vakzin von Astrazeneca nur für unter 65-Jährige empfohlen hatte, kann es derzeit im Wesentlichen nur Pflegekräften und medizinischem Krankenhauspersonal sowie den Mitarbeitern in den Impfzentren verabreicht werden.
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