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Schnee und Dauerfrost: Norddeutschland steht vor heftigem Wintereinbruch

© CC0 / http://pixabay.com/Free-PhotosWintereinbruch (Symbolbild)
Wintereinbruch (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.02.2021
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Heftige Schneefälle und klirrende Kälte: In den nächsten Tagen kehrt der Winter laut Meteorologen mit voller Wucht nach Norddeutschland zurück. Der Wetterbericht fürs Wochenende weckt ungute Erinnerungen an den Winter vor 43 Jahren.
In der Nacht zum Freitag greift eine weitere Luftmassengrenze von Südwesten her auf Deutschland über, heißt es im Wetterbericht. Nachts sinkt das Thermometer im Nordosten auf bis zu minus sieben Grad.
Die von dem bei Gibraltar liegenden Tief „Tristan“ ausgehende Warmfront bringt einen weiteren Schwall feucht-milder Luft in den Süden Deutschlands. Die mit ihr aufziehenden Niederschläge kommen am Wochenende weiter nach Norden voran und gehen auf der kalten Seite in Schnee über.
Bis 40 Zentimeter Neuschnee
Vor allem in einem breiten Streifen von Niedersachsen und dem Münsterland bis nach Brandenburg und Sachsen kann es kräftiger und teils unwetterartig schneien.
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Bis zum Montag können nach ersten Schätzungen gebietsweise zehn bis 25 Zentimeter Neuschnee zusammenkommen, stichweise (vor allem im Nordwesten) sind auch Mengen von 30 bis 40 Zentimeter nicht ausgeschlossen.“
Im Norden sind bei kräftigem Ostwind mit starken Böen unwetterartige Schneeverwehungen möglich. Auch zu Beginn der nächsten Woche erwarten die Meteorologen weitere Schneefälle und Schneeverwehungen.
Kurz nach Weihnachten 1978 waren die Temperaturen in Deutschland innerhalb einer Nacht auf bis zu minus 27 Grad gefallen, wie die „Bild“ erinnert:
„1978/79 brauchte es nur Stunden, um Deutschland in einen tödlichen Eisschrank zu verwandeln: Züge entgleisten, Schiffe steckten fest.“
Mehr als 150 Ortschaften seien von der Außenwelt abgeschnitten worden; die Infra- und Verkehrsstruktur zusammengebrochen. Insgesamt seien damals 22 Menschen gestorben.
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