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Nachtnews: Besatzung des „Polarsterns“ zurück in Deutschland, London schreibt Hotel-Quarantäne vor

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 05.02.2021
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Biden hält erste außenpolitische Rede; Von der Leyen gibt Probleme bei der Impfstoffbeschaffung zu; Johnson & Johnson beantragt Notfallzulassung für Corona-Vakzin; London schreibt Hotel-Quarantäne für Einreisende vor; Besatzung des „Polarsterns“ zurück in Deutschland
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

Biden hält erste außenpolitische Rede

In seiner ersten außenpolitischen Rede bestätigt Joe Biden, dass er sich vom Politik-Kurs seines Vorgängers abwenden will. Die Zeitung „Morgenpost“ fasst die Ziele des neuen US-Präsidenten zusammen: Biden setzt auf Demokratie, internationale Zusammenarbeit und starke Bündnisse. Es seien große Herausforderungen wie die Corona-Pandemie, der Klimawandel und etwa die Verbreitung von Atomwaffen, welche die Nationen nur gemeinsam angehen könnten.
So wolle Biden nun diplomatische Beziehungen zu Deutschland und anderen Nato-Partnern nach „Jahren der Vernachlässigung“ wiederbeleben. Anders klingt es, wenn der Präsident von Russland spricht. Die „Morgenpost“ schreibt, dass er in seiner Rede ankündigt, die US-Regierung werde vor Russlands Menschenrechtsverletzung und aggressivem Handeln nicht weiter „kuschen“. Auch zieht Biden „Kosten“ für Russlands Handeln in Erwägung – und zeigt somit, dass er sich nicht scheut weitere Sanktionen gegen das Land zu erheben.

Von der Leyen gibt Probleme bei der Impfstoffbeschaffung zu

Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gab zu, dass es zu einigen Versäumnissen in der Beschaffung von Impfstoffen auf europäischer Ebene kam. In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“, erklärte sie, dass die EU unterschätzt habe, zu welchen Komplikationen es bei der Herstellung kommen konnte. Die Union habe zögerlich bestellt, sagte sie mit kritischem Blick. „Natürlich: Ein Land kann ein Schnellboot sein. Und die EU ist mehr ein Tanker“, so von der Leyen.
Darüber hinaus betont sie, dass sich die EU vornehmend auf die Entwicklungen des Vakzins konzentriert habe und weniger auf die Herstellung. Dabei hätte man „stärker parallel über die Herausforderungen der Massenproduktion nachdenken müssen.“ Die CDU-Politikerin räumt ein:

„Wir hätten den Menschen erklären sollen, dass es vorangeht, aber langsam, und dass es bei diesen komplett neuen Verfahren Probleme und Verzögerungen geben wird. Doch wir haben unterschätzt, welche Komplikationen auftreten können.“

Johnson & Johnson beantragt Notfallzulassung für Corona-Vakzin

Der US-Konzern Johnson & Johnson beantragte Freitagnacht eine Notfallzulassung bei der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA. Alle nötigen Dokumente dafür habe man am Donnerstag übergeben, teilt der Konzern mit. Auch der Antrag auf Notfallzulassung in der EU-Arzneimittelbehörde soll in den „kommenden“ Wochen anstehen.
Bisher wäre der Impfstoff von Johnson & Johnson das einzige Corona-Vakzin, welches nur einmalig gespritzt werden muss. Dafür sei der Schutz im Vergleich zu den momentan verwendeten Seren deutlich geringer: Das Vakzin biete einen 66-prozentigen Schutz vor einem mittleren und einen 85-prozentigen Schutz vor einem schweren Verlauf der Krankheit Covid-19.

London schreibt Hotel-Quarantäne für Einreisende vor

Einreisende aus Hochrisikogebieten müssen sich bei ihrer Ankunft in Großbritannien ab dem 15. Februar in Hotel-Quarantäne begeben. So beschließt es das Gesundheitsministerium in London, mit dem Ziel, eine Verbreitung der Coronavirus-Variante zu verhindern. Darunter zusammengefasst sind Länder wie die Vereinigten Staaten, Portugal, alle Staaten Südamerikas, viele Länder im Süden Afrikas und die Vereinigten Arabischen Emirate. Insgesamt fallen 30 Länder in diese Bestimmung, wobei Deutschland nicht betroffen ist. Diese Maßnahme zielt besonders auf britische Reiserückkehrer ab – eine Einreise aus diesen Ländern ohne Wohnsitz in Großbritannien sei bereits schon länger verboten.

Besatzung des „Polarsterns“ zurück in Deutschland

Am Donnerstag kehrten die 40 Besatzungsmitglieder des Forschungsschiffs „Polarstern“ nach 14 Stunden Flugzeit nach München zurück. Mit dem Lufthansa Airbus A350-900 flog die Besatzung 13.400 Kilometer ohne Halt von den Falklandinseln bis nach München. Dies gilt als der längste Nonstop-Passagierflug, der je am Münchner Flughafen gelandet ist. Die Feuerwehr empfing das Forscherteam und die Crew mit einer „Wassertaufe“ am frühen Nachmittag.
Der 13.700 Kilometer lange Hinflug von Hamburg zum Militärstützpunkt Mount Pleasant habe nach Angaben der Lufthansa den Rekord der Unternehmensgeschichte gebrochen. Mit ganzen 15 Stunden und 26 Minuten Flugzeit wäre dies der längste Passierflug ohne Halt in der Lufthansa-Geschichte gewesen.
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