Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Spahn zurückhaltend hinsichtlich Lockerungen ab Mitte Februar

© AP Photo / John MacDougallGesundheitsminister Jens Spahn am 6. Januar 2021
Gesundheitsminister Jens Spahn am 6. Januar 2021 - SNA, 1920, 04.02.2021
Abonnieren
Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich zurückhaltend zu möglichen Lockerungen der Corona-Infektionsschutzregeln ab Mitte Februar geäußert. Die Stufenpläne, die manche Bundesländer erarbeiteten, halte er für klug.
„Die Zahlen sind ermutigend, es gibt bei den Neuinfektionen einen spürbaren Trend nach unten. Aber man kann noch nicht abschließend sagen, wo wir am 14. Februar stehen”, sagte Spahn den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstag). Vor dem Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten werde das Robert Koch-Institut erste Ergebnisse dazu mitteilen, wie sich die Mutationen des Coronavirus bisher verbreiteten. Bei dem Treffen am Mittwoch kommender Woche soll darüber entschieden werden, ob der zunächst bis 14. Februar befristete Lockdown verlängert wird.

„Wir brauchen einen verantwortungsvollen Übergang vom Lockdown in einen neuen Normalzustand”, zitiert die Deutsche Presse-Agentur Spahn.

Aus seiner Sicht seien zuerst Kitas und Schulen dran. „Und danach wird nach und nach auch in anderen Bereichen gelockert.” Ob das schon ab dem 15. Februar oder erst später gehe, werde nächste Woche entschieden. Die Stufenpläne, die manche Bundesländer erarbeiteten, halte er für klug. „Man muss regional unterschiedlich agieren und reagieren können”, meinte der Gesundheitsminister.
Impfkampagne in Deutschland (Symbolbild) - SNA, 1920, 04.02.2021
Sonderrechte für Geimpfte? Deutsche Politiker und Medien äußern sich zum Thema
„Wir können nicht den ganzen Winter in diesem harten Lockdown bleiben. Das würden wir nicht gut aushalten als Gesellschaft.”
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn - SNA
Jens Spahn
Bundesminister für Gesundheit
Spahn stellte zugleich rasche Verbesserungen bei der Corona-Warn-App in Aussicht. „Die nächste Aktualisierung in der kommenden Woche löst ein Problem, dass uns seit Beginn des Projekts beschwert: die Nutzung der App auf älteren Handys”, sagte der Minister den Funke-Zeitungen. Das Update gebe es am 10. Februar. Damit werde es vier Millionen zusätzlichen
Handybesitzern möglich sein, die Corona-Warn-App runterzuladen. Die Corona-Warn-App der Bundesregierung wurde bislang mehr als 25 Millionen Mal heruntergeladen. Experten schätzen, dass sie von rund 23 Millionen Menschen aktiv genutzt wird.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала