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Kurz appelliert an EMA: „Es darf bei der Zulassung von Impfstoffen keine geopolitischen Tabus geben“

© REUTERS / SHAMIL ZHUMATOVEin Mediziner hält eine Durchstechflasche mit dem russischen Corona-Impfstoff "Sputnik V", Moskau, 18. Januar 2021
Ein Mediziner hält eine Durchstechflasche mit dem russischen Corona-Impfstoff Sputnik V, Moskau, 18. Januar 2021  - SNA, 1920, 04.02.2021
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Bei der Zulassung von Corona-Impfstoffen darf es laut einer Twitter-Mitteilung vom österreichischen Kanzler Sebastian Kurz keine geopolitischen Tabus geben.
„Es darf bei der Zulassung von Impfstoffen keine geopolitischen Tabus geben“, twitterte Kurz.
Ferner schrieb er, dass die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) natürlich auch die Zulassung von chinesischen oder russischen Impfstoffen gegen das Coronavirus prüfen sollte, „wenn diese einen Antrag stellen“.
Ein Mediziner hält eine Durchstechflasche mit dem russischen Corona-Impfstoff Sputnik V, Moskau, 18. Januar 2021  - SNA, 1920, 02.02.2021
Impfstoff für die Menschheit: Wirksamkeit von 91,6 Prozent bei Sputnik V in „The Lancet” bestätigt
Darüber hinaus twitterte der österreichische Kanzler, dass im Kampf gegen die Corona-Pandemie jeder zusätzliche Impfstoff, der wirksam ist und zugelassen wird, wichtig sei.
„Nur gemeinsam durch internationale Zusammenarbeit werden wir diese Pandemie besiegen können.
Der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge, hatte zuvor die Zwischenergebnisse der Phase-III-Studie des russischen Corona-Impfstoffs „Sputnik V“ begrüßt.
Am 2. Februar hatte die renommierte medizinische Fachzeitschrift „The Lancet“ über die Phase III der klinischen Studien des Impfstoffs „Sputnik V“ berichtet und das russische Vakzin als sicher und effizient bezeichnet.
Sputnik V ist inzwischen in Serbien, Weißrussland, Kasachstan, Bolivien, Argentinien, Guinea, Brasilien, Venezuela, Algerien und Palästina offiziell zugelassen und im Einsatz. Weltweit sind bereits 1,5 Millionen Menschen mit Sputnik V geimpft worden. In mehreren Dutzend Ländern sind Zulassungen beantragt. Mehr als 50 Länder haben bereits Dosen von „Sputnik V“ in Russland bestellt.
Impfkampagne in Deutschland (Symbolbild) - SNA, 1920, 04.02.2021
Sonderrechte für Geimpfte? Deutsche Politiker und Medien äußern sich zum Thema
Das russische Gesundheitsministerium hatte im August den weltweit ersten Impfstoff zur Prävention der Covid-19-Erkrankung registriert, der vom Gamaleja-Institut in Zusammenarbeit mit dem RDIF entwickelt worden war. Der Impfstoff besteht aus zwei Komponenten, die in dreiwöchigem Abstand verabreicht werden.
In China sind derzeit Medienberichten zufolge drei Corona-Impfstoffe in der Entwicklung vorangeschritten: Es sind die Seren der Firmen Sinopharm, Sinovac Biotech und CanSino.
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