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Tätowierer in Österreich wehren sich gegen drohendes Farbverbot

© CC0 / ilovetattoosTätowierer (Symbolbild)
Tätowierer (Symbolbild) - SNA, 1920, 03.02.2021
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Laut einer EU-Verordnung sind seit Anfang des Jahres zwei bei Tätowierungen besonders beliebte Farbpigmente verboten. Die österreichischen Tätowierer betrachten dies als existenzbedrohend und setzten sich mit einer Petition im EU-Parlament gegen die neue Regelung zur Wehr.
„Mit rund 2.500 Unterstützerinnen und Unterstützern ist diese Petition aktuell eine der erfolgreichsten österreichischen Petitionen im EU-Parlament“, zitiert das Portal „kurier.at“ den EU-ÖVP-Mandatar Alexander Bernhuber, der im Europaparlament im Umweltausschuss und im Petitionsausschuss tätig ist. Er geht nach eigener Aussage davon aus, dass die Verordnung noch geändert werden kann.
Bei dem Farbverbot handelt es sich um Pigmente Blau 15 und Grün 7, die laut der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) potenziell krebserregend sind. Viele kritisierten die EU-Verordnung unter anderem dafür, dass es kaum belastbare Studien für die schädliche Wirkung der Pigmente gebe und das Verbot vor allem auf Vermutungen beruhen würde.
Erich Mähnert, Tätowierer und Ko-Initiator der Petition, befürchtet, dass das Verbot den Schwarzmarkt ankurbeln werde und damit die Sicherheit leide. Für die rund 1.400 Tätowierer und Pigmentierer, die in Österreich von der Verordnung offiziell betroffenen seien, sei das Verbot „existenzbedrohend“, betonte Mähnert. Er zeigt sich „sehr zuversichtlich“, dass die EU-Petition erfolgreich sein werde.
Österreichische Polizei - SNA, 1920, 03.02.2021
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