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Sachsen-Anhalt könnte Produktion von Sputnik V aufnehmen - Medien

© AFP 2020 / OLGA MALTSEVAProduktion des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V (Archiv)
Produktion des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V (Archiv) - SNA, 1920, 03.02.2021
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Eine hohe Wirksamkeit des russischen Corona-Vakzins Sputnik V ist seit kurzem bestätigt. Nun haben die Entwickler bei einem Pharmaunternehmen in Dessau nach der Produktion angefragt. Wie die „Welt“ am Mittwoch schreibt, hält Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eine Zulassung des Serums für denkbar.
„Im deutschen Impf-Debakel mit zunächst geringen Impfdosen sorgt der russische Impfstoff Sputnik V für Hoffnung. Der Impfstoffentwickler stellte im Januar eine Anfrage an IDT Biologika - ein Pharmaunternehmen im sachsen-anhaltinischen Dessau-Roßlau“, schreibt das Blatt.
Diese Anfrage sei von der Staatskanzlei von Ministerpräsident Reiner Haseloff gegenüber „Welt“ bestätigt worden.
Dem Impfstoff, den ein Team am Moskauer Gamaleja-Institut für Mikrobiologie und Epidemiologie entwickelte, wurde kürzlich im renommierten Fachmagazin „The Lancet“ mit 91,6 Prozent eine ähnlich hohe Wirksamkeit wie den Vakzinen von Biontech und Moderna bescheinigt. Dies ergaben Zwischenergebnisse der Phase-III-Testung von Sputnik V.
Das russische Serum soll damit sogar wirksamer sein als das Vakzin des britisch-schwedischen Herstellers AstraZeneca.
„Beide Impfstoffe beruhen auf Adenoviren als Träger – Sputnik variiert die Virenstränge jedoch zwischen den beiden Dosen, was die Wirksamkeit erhöht“, hieß es in dem Beitrag.
Gesundheitsminister Jens Spahn am 6. Januar 2021 - SNA, 1920, 03.02.2021
Gesundheitsminister Spahn: Gespräche über Sputnik-V-Produktion in Europa
Russland strebt nun bereits eine Zulassung von Sputnik V in der EU an. Bundeskanzlerin Angela Merkel schloss dies nicht mehr aus.
„Wir haben immer gesagt, jeder, der eine Zulassung bei der Europäischen Medizinagentur stellt, der ist uns herzlich willkommen“, sagte Merkel am Dienstag in einer ARD-Sendung.
„Ich habe mit dem russischen Präsidenten genau darüber gesprochen. Wir haben heute gute Daten gelesen, auch vom russischen Impfstoff. Jeder Impfstoff ist in der Europäischen Union willkommen. Aber es wird nur der zugelassen, der von der Europäischen Medizinagentur auch die notwendigen Daten bringt“, betonte die Kanzlerin.
Doch der Impfstoff muss auch hergestellt werden. Der Geschäftsführer des angefragten Pharmaunternehmens in Dessau-Roßlau, Jürgen Betzing, will sich bislang nicht konkreter zu der Anfrage aus Moskau äußern.
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