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Merkel, Macron, Guterres und andere rufen zu multilateraler Zusammenarbeit zur Krisenüberwindung auf

© REUTERS / DADO RUVICWissenschaftler fordern gemeinsame EU-Strategie gegen Corona (Symbolbild)
Wissenschaftler fordern gemeinsame EU-Strategie gegen Corona (Symbolbild) - SNA, 1920, 03.02.2021
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Die führenden europäischen Politiker und der senegalesische Präsident Macky Sall haben in einem gemeinsamen Artikel die internationale Gemeinschaft zur multilateralen Zusammenarbeit aufgerufen, um die globalen Herausforderungen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie zu bewältigen.
UN-Generalsekretär António Guterres, Bundeskanzlerin Angela Merkel, der französische Präsident Emmanuel Macron, der Präsident des Europäischen Rates Charles Michel, die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und der senegalesische Präsident Maki Sall haben in einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ betont, dass die mit der Coronavirus-Pandemie verbundene Krise „die seit Generationen größte Bewährungsprobe für die weltweite Solidarität” darstelle.
„Ist auch nur ein Ort in der Welt von Covid-19 betroffen, sind Menschen und Volkswirtschaften allerorten gefährdet“.
Daher erfordere die Pandemie eine entschlossene und koordinierte internationale Antwort, die einen schnelleren und umfassenderen Zugang zu Corona-Tests sowie der Behandlung und Impfungen beinhalte. In diesem Zusammenhang unterstützen die Autoren des Artikels die einzigartige weltweite Plattform ACT-Accelerator, die im April von der WHO und den G-20-Partnern auf den Weg gebracht wurde, und fordern ihre breitere politische und finanzielle Unterstützung.
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Die Politiker betonten ebenso die Notwendigkeit, die Anstrengungen zur Bekämpfung des Klimawandels, zur Wiederherstellung der Weltwirtschaft und zur Unterstützung der Entwicklungsländer zu verstärken.
„Die Pandemie hat zur weltweit schwersten Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg geführt. Die Erholung hin zu einer starken und stabilen Weltwirtschaft zählt zu den wichtigsten Prioritäten“, heißt es weiter.
Um den globalen Herausforderungen zu begegnen, plädieren die Politiker für die Entwicklung einer integrierten multilateralen Zusammenarbeit. Sie seien entschlossen, innerhalb der Vereinten Nationen, regionaler Organisationen, internationaler Foren wie der G7 und G20 sowie Ad-hoc-Koalitionen zusammenzuarbeiten, um aktuelle und zukünftige globale Herausforderungen anzugehen.
„Die Welt wird nach Corona eine andere sein. Lassen Sie uns verschiedene Foren und Möglichkeiten wie das Pariser Friedensforum nutzen, um diese Herausforderungen mit einer klaren Zukunftsvision zu bewältigen. Wir laden Führungspersönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Religion und anderen Bereichen ein, sich an diesem globalen Gedankenaustausch zu beteiligen”, so die Autoren des Artikels abschließend.
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