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Inflation im Euroraum steigt kräftig – Lebens- und Genussmittel sind teurer

Euro-Banknoten - SNA, 1920, 03.02.2021
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Im Januar ist die Jahresinflationsrate auf 0,9 Prozent gestiegen. Grund dafür seien Sondereffekte wie die Einführung einer CO2-Abgabe in Deutschland und die zeitweise Senkung der Mehrwertsteuer.
In der Eurozone hat sich die Inflation zu Beginn des Jahres deutlich verstärkt. Die Jahresinflationsrate stieg im Januar auf 0,9 Prozent, verkündete die Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch in Luxemburg nach einer ersten Schätzung. Darüber berichtet die Deutsche Presse-Agentur (DPA). Im Dezember hatte die Rate noch deutlich tiefer, bei minus 0,3 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Januar um 0,2 Prozent.
Mitentscheidend für den Preisanstieg im Jahresvergleich war die Entwicklung der Energiepreise. Diese sanken im Januar um 4,1 Prozent im Jahresvergleich und damit deutlich schwächer als in den Monaten zuvor. Spürbar verteuert haben sich Lebens- und Genussmittel.
Experte Christoph Weil von der Commerzbank führt den Preissprung laut DPA auf Sondereffekte wie die Einführung einer CO2-Abgabe in Deutschland und die zeitweise Senkung der Mehrwertsteuer zurück. Zwar erwarten Ökonomen in den kommenden Monaten weiter steigende Verbraucherpreise. Dieser Anstieg dürfte sich aber eher in Grenzen halten.
„Laufen die aktuellen Sondereffekte aus, wird die Teuerungsrate nicht nachhaltig über Niveaus von über 1,3 Prozent hinauskommen“, prognostizierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank gegenüber der DPA.
Damit würde die Inflation im Euroraum unter der Marke bleiben, die von der er Europäischen Zentralbank (EZB) mittelfristig angepeilt wird. Die Notenbank sieht das Ziel der Preisstabilität bei einer Teuerungsrate von mittelfristig knapp zwei Prozent als gewährleistet an.
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