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Bundeskabinett: Geschichte von nach Deutschland eingewanderten Menschen soll sichtbarer werden

© REUTERS / FABRIZIO BENSCHBundeskanzlerin Angela Merkel (R.) und Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Annette Widmann-Mauz
Bundeskanzlerin Angela Merkel (R.) und Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Annette Widmann-Mauz - SNA, 1920, 03.02.2021
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Die Bundesregierung hat am Mittwoch den letzten Teil des Nationalen Aktionsplans Integration beschlossen, der die Integration und Einheit stärken soll. Die 49 beschlossenen „Kernvorhaben“ sehen unter anderem die Förderung von Museen vor, die zeigen, dass Deutschland seinen kulturellen Reichtum auch Eingewanderten zu verdanken hat.
Wie die Deutsche Presse-Agentur unter Verweis auf eine Erklärung des Bundes zum Nationalen Aktionsplan Integration berichtet, sollen vor allem das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland in Köln, das Auswandererhaus in Bremerhaven, das Museum Friedland und das Auswanderermuseum Ballinstadt in Hamburg von Zuwendungen profitieren.
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Um Chancengleichheit für Menschen mit Migrationsgeschichte im öffentlichen Dienst zu erreichen, soll ein „Berichtswesen zu Diversivitätsmaßnahmen“ eingeführt werden. Ein weiteres Kernvorhaben sei es, die „Integration und Gesundheitsförderung älterer Menschen mit Einwanderungsgeschichte durch niederschwellige Sport- und Bewegungsangebote“ zu fördern, heißt es weiter in der Erklärung des Bundes.
Integration ende nicht mit dem Erlernen von Sprache, Bildungserfolgen und dem Zugang zum Arbeitsmarkt, sagte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU). Integration sei „auch eine Frage des Zusammenwachsens und des Zusammenhalts“.
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Im vergangenen Jahr hatte das Kabinett bereits Teile des Aktionsplans beschlossen. Dabei ging es unter anderem um einen leichteren Zugang zum Arbeitsmarkt, digitale Angebote in der Sprachförderung und eine schnellere Anerkennung mancher ausländischer Abschlüsse. An den Vorarbeiten für den Plan haben auch mehrere Migrantenorganisationen mitgewirkt.
Ende Juli hatte das statistische Bundesamt mitgeteilt, dass rund ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland (21,2 Millionen Menschen) einen Migrationshintergrund hat.
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